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Das Verrückte: Für die LGBT-Lobby ist das sogar ein Rückschritt!

»Wie ein Meerschweinchen behandelt«

Keira Bell ist 23 Jahre alt. Weil sie sich in ihrer Jugend als Junge identifizierte, bekam sie ab 16 hormonelle Pubertätsblocker. Ab 17 wurde ihr Testosteron gespritzt und mit 20 die Brüste amputiert. Sie begann, sich Quincy zu nennen – nach dem Musiker und Michael Jackson-Produzenten Quincy Jones.

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Keira Bell vor dem Hohen Gerichtshof.
Howard Jones – Imago Images

Nun hat Keira eine männliche Stimme und Bartwuchs. Sie hat keine Brüste mehr und ist praktisch unfruchtbar. All das bereut sie und erhebt schwere Vorwürfe. Sie sei „wie ein Meerschweinchen behandelt“ und psychiatrisch nicht angemessen beurteilt worden.

Psychologen wollen nicht »transphob« sein

Die staatliche Tavistock-Klinik des NHS (Nationaler Gesundheitsdienst) beurteilt und behandelt „Transgenderkinder“. Die Klinik wurde wiederholt dafür kritisiert, dass sie Kinder sehr schnell als transgender beurteilt. Außerdem kündigten innerhalb von nur drei Jahren 35 Psychologen bei der Tavistock-Klinik.

Sky News machte davon 20 ausfindig, aber nur sechs waren bereit, mit dem Nachrichtensender zu sprechen. Alle sechs bekundeten, dass sie Skrupel hatten, Kindern Hormone zu geben. Irgendwann kündigten sie, weil sie nicht die Möglichkeit bekamen, die Kinder richtig zu untersuchen.

Auch wenn Kinder eindeutig unter schweren Traumata litten, sei das ignoriert und die Hormongaben begonnen worden. Die Psychologen hatten Angst, „sofort als transphob“ bezeichnet zu werden, wenn sie stattdessen eine Therapie vorgeschlagen hätten.

Keira Bell zieht vor Gericht, um Kinder zu schützen

Wegen dieser Praktiken klagte Keira vor dem Hohen Gerichtshof. Ihr Anwalt Paul Conrathe erklärt: „Dass Kinder im Alter von zehn, elf Jahren den Verlust von Fruchtbarkeit, den Verlust von sexueller Funktion abwägen können, ist einfach nicht möglich.“ Die Tavistock-Klinik bezeichnete das als „radikale Ansicht“.

Bells Anwalt Paul Conrathe.
Screenshot – via YouTube

Doch am 1. Dezember 2020 urteilte der Gerichtshof, dass Ärzte bei Kindern unter 16 für die Verschreibung von Pubertätsblockern einen Gerichtsbeschluss brauchen. Vor Gericht werde dann festgestellt, ob das Kind die „sofortigen und langfristigen Konsequenzen der Behandlung verstehe“.

LGBT-Lobby: »Eine neue Ära der Diskriminierung!«

Der LGBT-Lobby stößt das Urteil sauer auf. Es sei ein „vernichtender Schlag“ und „ganz ehrlich, wir betreten eine neue Ära der Diskriminierung“, erklärte Mermaids – eine Organisation, die sich für Hormontherapien bei „Transgenderkindern“ einsetzt.

Mermaids dreht den Spieß sogar um: Nicht die Hormontherapien bei Kindern, sondern diese Hormone zu verweigern sei „experimentell“. Deshalb begrüßt die Organisation, dass der NHS gegen das Urteil Widerspruch einlegen möchte.