Es wird immer bizarrer: Rechts- und Linksextreme scheinen sich neuerdings einig zu sein, dass Schwarze und Weiße keine gemeinsamen Kinder haben sollten. Genau das jedenfalls forderte jetzt eine „Black Lives Matter“-Aktivistin und verbreitete eine wirre Theorie.

BLM-Aktivisten: »Keine Mixed Babys mehr!«

„Weiße, hört auf gemischte Kinder zu bekommen“, ruft Stormi Maya in ihrem Tweet auf. Wer „Mixed Babys“ süß findet, „sendet die Botschaft an komplett schwarze Kinder, dass sie nicht süß sind.“

Die BLM-Aktivistin, Rapperin und Internet-Erotikmodel, fordert also nicht weniger als eine Trennung von Schwarzen und Weißen, wenn es ums Kinderkriegen geht.

Dazu postete sie das Video eines afroamerikansichen TikTok-Users, in dem erklärt wird, warum es böse sei, Mixed Babys zu bekommen.

TikTok-Nutzer: »Weiße Frauen machen einen Fetisch aus Mixed-Babys!«

Der TikTok-Aktivist behauptet, Weiße seien moralisch nicht in der Lage, schwarze Kinder großzuziehen. Sie sollten daher erst gar keine „gemischten Kinder“ zeugen. Schwarze sollten nur von Schwarzen großgezogen werden.

Weiße, die vorsätzlich schwarze Kinder großziehen, würden das meistens nur aus einem trendigen „Fetisch“ heraus tun. Gerade Weiße Frauen könnten gar nicht erfassen, wie es ist, als Schwarzer in Amerika zu leben.

Rassistischer Tweet wird scharf kritisiert

Zahlreiche Leute erkennen in Mayas Aussage eine Parallele zu rechtsextremen Ideologien und attackierten den Tweet heftig.

„Das hört sich ziemlich nach dem an, was der Ku-Klux-Klan vor Jahrzehnten sagte“, schreibt einer.

Und ein anderer meint: „Zu sagen, dass Weiße und Schwarze sich nicht vermischen sollen, ist falsch, denn es ist genau das gleiche, was White Supremacists und Nazis vor einem Jahrhundert gesagt haben.“

BLM-Aktivistin uneinsichtig

Von Einsicht ist bei der rassistischen BLM-Aktivistin keine Spur. Im Gegenteil. Auf die Kritik reagiert sie empört und legt noch einen drauf: „Wenn ihr denkt, gemischte Kinder wären kein Fetisch, seid ihr wahnsinnig!“

Mayas Tweets sind nicht das erste Mal, dass Black Lives Matter sich Rassismus-Vorwürfe gefallen lassen muss. Bereits in der Vergangenheit sorgten demütigende Aktionen für Schlagzeilen, in denen die Erniedrigung von Weißen inszeniert wurde.