Was der Spiegel vor einiger Zeit ankündigte, ist nun geschehen: Er stellt sein Format für junge Leute, genannt Bento, ein. Wer jetzt daran denkt, dass dem jungen Format in den sozialen Medien nachgetrauert wird, hat sich getäuscht. Viele im Netz feiern das Ende von Bento mit witzigen Kommentaren!

Spiegels Angebot für junge Leser ist bankrott!

Bento soll seit Oktober 2015 junge Leute zwischen 18 und 30 Jahren erreichen und ist jetzt vor allem eins: Geschichte. Bereits vor einiger Zeit kündigte der Spiegel an, das nachhaltig verlustvolle Format Bento einzustellen.

Screenshot via Facebook

In der Kritik stand Bento vor allem durch sogenanntes „Native Advertising“. Hierbei wurden bezahlte Werbebeiträge von Bento-Mitarbeitern verfasst und als redaktionelle Artikel veröffentlicht. Erkennbar war diese Werbung jedoch nur an einer anderen Rahmenfarbe des Titelbildes und einer kleinen Markierung als „Sponsored Post“.

Viel Schadenfreude in sozialen Medien

Hinzu kam die fragwürdige Qualität und Relevanz von Beiträgen wie: „Expecto Klischeeum: Warum Harry Potter ein Problem mit Frauenfiguren hat“. So konnten selbst die Werbeeinnahmen das Spiegel-Format nicht retten. Als Bento nun öffentlich sein Ende bekannt gab, hielt sich die Trauer bei jungen Leuten allerdings in Grenzen.

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Viele merkten in ihren Kommentaren an, dass das Scheitern bei Bentos ideologisierten und propagandistischen Beiträgen nur eine Frage der Zeit war. Andere fragten sich, was sie nun mit der gewonnen Zeit anstellen sollen.

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Einige machten sich schon Gedanken um die zukünftige Anstellung der Bento-Journalisten:

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Und während eine Lehrerin Bento tatsächlich vermissen wird, weil sie nun die Artikel nicht mehr nutzen könne, um ihren französischen Schülern Deutsch beizubringen

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… und ihre Lehrmethoden schnell in Frage gestellt werden…

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… träumen andere schon etwas größer:

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