Bio ist nicht gleich Bio. Die EU, Deutschland und manche Bundesländer wie Bayern und Baden-Württemberg haben eigene Siegel. Außerdem gibt es viele private Anbauverbände, die noch viel strenger sind als die staatlichen Standards.

Trotzdem gibt es Produkte, von denen man grundsätzlich sagen kann, dass sie in ihrer Bio-Version besser sind!

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Spinat ist oft mit dem Schwermetall Cadmium belastet. Ebenso schneidet er beim Nitrat- und Perchloratgehalt nicht so gut ab. Letzteres hemmt die Jod-Aufnahme. Nitrat wird beim Erhitzen zum giftigen Nitrit. Der Nitrat-Gehalt ist bei Bio-Spinat aber wesentlich geringer!

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Bio-Hühner-Haltung unterscheidet sich nicht so stark von konventioneller Haltung, wie die meisten denken. Wenn es dir darum geht, solltest du eher zu Freiland-Produkten greifen, selbst wenn diese konventionell sein sollten. Ein stärkeres Argument gegen konventionell Hühner-Produkte sind die Antibiotika:
Entgegen der öffentlichen Meinung werden in der Schweine- und Rinderhaltung nur Einzeltieren Antibiotika verabreicht. In der konventionellen Geflügelhaltung sieht das anders aus: Wird eine Krankheit festgestellt, müssen Antibiotika in das Futter der ganzen Gruppe. Mit Bio fährst du hier besser.

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In den Herkunftsländern werden oft heftige Pflanzenschutzmittel benutzt, die bei uns gar nicht zugelassen sind. Deshalb sollte man sich nach dem Schälen einer konventionellen Banane besser die Hände waschen. Noch besser ist es, zum Beispiel Demeter-Bananen zu kaufen. Das Gleiche gilt natürlich für die meisten Südfrüchte.

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Je nachdem, wo du dein Brot kaufst, können da ganz schön viele Zusatzstoffe drin sein. Wenn du zu Bio-Brot greifst, sind zumindest die schlimmsten Zusätze verboten. Und du verzehrst ein recht gesundes Produkt. Nachteil, den man kennen muss: Bio-Brot ist oft nicht so lange haltbar.

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Bei Bio-Fisch steht besonders die Nachhaltigkeit im Vordergrund. Vor allem Anbauverbände zertifizieren eine ökologischere Fischzucht und vorausschauendere Fangmethoden.