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Seit Jahren versucht die Marke „Barbie“ sich bei Linken anzubiedern und das Image der Puppe als hohle, magere Blondine loszuwerden. Nun sprang die Firma verspätet mit auf den Black Lives Matter-Zug und trägt die Politik ins Kinderzimmer.

Mit erfundenen Geschichten für die gute Sache

Auf einem offiziellen YouTube-Kanal wurde ein Video von Barbie und ihrem schwarzen Pendant Nikki hochgeladen. Die beide sitzen in einem rosa Zimmer und schauen ernst in die Kamera. Den jungen Zuschauern wollen sie erklären, warum es die Black Lives Matter-Bewegung gibt.

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Dafür erzählt die schwarze Puppe von einer fiktiven Rassismuserfahrung, die wohl eine Anspielung auf die Polizei sein soll: Nikki wurde bei einem Strandbesuch von Security-Personal grundlos kontrolliert, die weiße Barbie hingegen nicht. Der suggerierte Grund: die Hautfarbe.

Black Lives Matter wird glorifiziert

Ohne Black Lives Matter ausdrücklich zu nennen, wird die radikal linke Bewegung als Lösung für Nikkis Probleme dargestellt. Der Satz „das [Rassismus bzw. Unrecht] ist es, warum Menschen marschieren“, ist eine kaum versteckte Anspielung auf die großen Demonstrationen im Sommer dieses Jahres.

Barbie verkauft inzwischen auch genderfluide Puppen.
Mattel

Es handelt sich dabei um eine krasse Verharmlosung. Immerhin bestanden die Proteste keinesfalls nur aus Menschen, die friedlich marschiert sind. In Wirklichkeit gab es zahllose Fälle von Gewalt, Brandstiftung und Straßenschlachten, die in dem Barbie-Video unerwähnt bleiben. Sogar Tote gab es.

Kindgerechte Indoktrination

Kritisches Hinterfragen ist hier unerwünscht: „Ich will mich nicht andauernd beweisen müssen“, sagt Nikki, als Barbie vorsichtig eine Frage stellt.

Das Video ist für Kinder in leicht verständlicher Sprache gehaltenen. Die Botschaft ist simpel: Schwarze sind Opfer und Weiße sind Täter. Barbie glaubt das alles und wird wohl also auch in Zukunft nicht ihr Image als „dummes Blondchen“ loswerden.