1Ein Großteil der landwirtschaftlichen Fläche ist für Veganer nicht nutzbar!

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Weltweit sind 68 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche sogenanntes „Dauergrünland“. Heißt: Den größten Teil davon kann man gar nicht als Acker nutzen. Das Gras, das dort wächst, kann ein Mensch aber auch nicht verdauen.

Ganze Länder könnten sich gar nicht vegan ernähren, selbst wenn sie wollten. Tiere auf diesen Flächen zu halten, ist also absolut sinnvoll und dient sogar dem Erhalt wertvoller Ökosysteme!

2Veganer essen große Mengen importierter Lebensmittel!

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Viele Veganer haben einen ziemlich kreativen Ernährungsplan. Aber Tofu, Avocados, Chia, Bananen, Kiwis, Kokosmilch und ähnliche Produkte müssen um die halbe Welt geschifft werden.

Besonders im Winter greifen Veganer oft auf Exoten zurück. Nur wenige dürften sich auf regionale, haltbare Kost wie eingelegtes Gemüse beschränken.

3Vegane Landwirtschaft verhindert Nährstoffkreisläufe!

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Wenn pflanzliche Produkte in den Handel gehen, verlassen mit ihnen auch Nährstoffe den landwirtschaftlichen Betrieb. Um das auszugleichen, muss gedüngt werden. Aber ohne Jauche, Gülle oder Mist von Nutztieren ist es schwierig, einen ökologisch sinnvollen Nährstoffkreislauf zu etablieren.

Zwar kann ein Landwirt durch den Anbau von Hülsenfrüchten Stickstoff aus der Luft ziehen. Doch gilt das nicht für andere wichtige Nährstoffe. Er wird also auf große Mengen mineralischen Düngers zurückgreifen müssen. Auch ein starker Humusaufbau, eine Grundlage der Bodenfruchtbarkeit, ist so kaum möglich.

4Auch für vegane Lebensmittel wird Regenwald abgeholzt!

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Insbesondere der Soja-Anbau zerstört in den Anbaugebieten Ökosysteme und bedroht seltene Spezies. Gerade um die lifestylebedingt immer höhere Nachfrage auf den Weltmärkten zu decken, wird vielerorts ohne Rücksicht auf die Umwelt angebaut.

5Viele tierische Produkte werden durch Kunststoff ersetzt!

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Konsequente Veganer lehnen es ab, Leder, Wolle oder Seide zu nutzen. Die Alternativen: Kunstfasern und Kunstleder. Diese werden aber auf Erdölbasis produziert, enthalten Weichmacher und sind biologisch nicht abbaubar!

Wenn man unter „nachhaltig“ versteht, dass diese Ersatzprodukte nach kurzem Gebrauch über Jahrhunderte nicht zersetzt werden, dann sind sie in der Tat sehr nachhaltig.