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Am Wochenende wurde das Elternhaus der niedersächsischen AfD-Politikerin Marie-Thérèse Kaiser attackiert. Der Anschlag ist der vorläufige Höhepunkt einer beispiellosen medialen Diskreditierungskampagne gegen die 24-Jährige.

Legasthenische Graffitis verursachen massiven Schaden

„FUCK APD!“ und „FCK NAZIA?!“ – so sprühten es die Angreifer an das Garagentor von Familie Kaiser. „Ist das die linke Bildungselite, die ständig erzählt, AfD-Anhänger wären ungebildet?“, fragen Nutzer in den sozialen Medien.

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via Marie-Thérèse Kaiser

Jedenfalls reichte es, um einen Schaden zu verursachen, der in die Tausende geht. Auch ein vor der Garage geparktes Auto wurde komplett beschmiert. Der Angriff erfolgte, kurz nachdem das Rotenburger Aktionsbündnis gegen Rassismus zwei Hetz-Artikel über Kaiser veröffentlicht hatte.

Polizei wagt kühne Vermutung

Antifa-Parolen, Antifa-Aufkleber und Antifa-Plakate bei einem Angriff auf eine permanent von der Antifa bedrohte Politikerin lassen die Polizei vermuten, dass „möglicherweise von einem politischen Hintergrund“ der Tat auszugehen sein könnte.

via Marie-Thérèse Kaiser

Der Staatsschutz sei zwar eingeschaltet, aber der Polizeisprecher betonte auch: „Das kann auch ein Ablenkungsmanöver sein.“ Victim-Blaming? Fingerabdrücke von vor Ort zurückgelassenen Tatmitteln wurden jedenfalls keine genommen.

In Anbetracht der Mord- und Vergewaltigungsaufrufe, die Linke gegen Kaiser im Internet verbreiten, ist es ein Glück, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Erst vor kurzem wurde in einem viralen Video auf ein Plakat mit der jungen Frau mit einem Messer eingestochen.

Kaiser reagiert cool

Wie geht es der 24-jährigen AfD-Politikerin nach dem Anschlag auf ihr Elternhaus? Nachdem der erste Schock verdaut war, schaltet sie direkt wieder auf Widerstand: „Bei mir sorgt so etwas für Angriffslaune, gerade wenn es um meine Familie geht.“

 

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„Alles was mich selbst erreicht, ist für mich noch irgendwie zu verkraften“, erklärt Kaiser auf ihrem neuen Instagram-Profil, nachdem das alte kürzlich willkürlich zensiert wurde. „Aber das geht auf jeden Fall zu weit.“

Und selbst in dieser für Viele wahrscheinlich albtraumhaften Extremsituation beweist die taffe Jungpolitikerin noch Humor: „Ich bin froh, dass nicht noch ein Hakenkreuz drangemalt wurde, denn dann wäre es statistisch gesehen wahrscheinlich auch noch als ‚rechte Straftat‘ in die Statistik eingegangen.“