Als rassistische „kulturelle Aneignung“ kritisieren es Linke, wenn jemand etwas tut und benutzt, was nicht aus seinem eigenen Kulturkreis kommt.

Anders ausgedrückt: Sie versuchen Rassismus zu bekämpfen, indem sie allen Menschen vorschreiben, dass sie sich gemäß ihrer Herkunft zu kleiden haben.

Diese Promis haben den Fehler der „kulturelle Aneignung“ begangen und wurden dafür heftig angegangen:

1Taylor Swift

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2014 verging wohl kaum ein Tag, an dem „Shake It Off“ nicht im Radio lief. Gleichzeitig löste der Hit-Song eine Rassismus-Debatte im Web aus. Der Grund:

Im Video zum Lied würden durch das twerking der Tänzerinnen Klischeevorstellung über Schwarze verbreitet. Dass die Tänzerinnen alle möglichen Hautfarben hatten, war scheinbar egal.

2Kim Kardashian

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Auch Reality-TV-Star Kim Kardashian wurde mit dem Vorwurf der „cultural appropriation“ attackiert. Die hatte es nämlich gewagt, sich Zöpfe nach Art der Schauspielerin Bo Derek zu flechten. Die wiederum ähneln der aus Afrika stammenden „Cornrow“-Frisur.

3Selena Gomez

Die US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin ist vor allem für ihre Rollen in Disney-Serien wie „Die Zauberer vom Waverly Place“ bekannt.

Doch weil sie 2013 ein indisch inspiriertes Kleid trug, wurde auch ihr kulturelle Aneignung vorgeworfen. Gomez hingegen verwies auf die Schönheit der Hindu-Kultur und ihr Interesse daran. Ein fataler Fehler, der linke Kritiker nur noch mehr erzürnte.

4Beyoncé

Screenshot YouTube

Auch die Sängerin, die sowohl afrikanische, französische, irische als auch indianische Wurzeln hat, wurde der „cultural appropriation“ bezichtigt.

In einem Musikvideo der Band Coldplay nämlich trug auch sie traditionell indische Kleidung und Henna-Tattoos. Nach linker Weltanschauung hätte sie nur afrikanische, französische, irische oder indianische Kleidung tragen dürfen.

5Avril Lavigne

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In ihrem Video zum Song „Hello Kitty“ tanzte das kanadische Pop-Sternchen Avril Lavigne mit japanischen Frauen und trank japanischen Reiswein.

Auf den Vorwurf der kulturellen Aneignung und des Rassismus twitterte sie empört: „Rassistisch? Ich liebe japanische Kultur und verbringe die Hälfte meiner Zeit in Japan. Ich bin nach Tokyo geflogen, um dieses Video zu drehen… besonders für meine japanischen Fans!“

6Pharrell Williams

via Elle

Sogar Afroamerikaner sind vor dem „cultural appropriation“-Vorwurf nicht sicher. So auch der Sänger, der auf einem Cover des Fashion-Magazins Elle UK mit typisch indianischem Kopfschmuck posierte. Er hätte Cornrows tragen müssen, damit Linke ihn in Ruhe gelassen hätten.

7J. K. Rowling

lev radin – shutterstcok

Auf ihrer „Pottermore“-Website schrieb die Erfolgs-Schriftstellerin als Teil einer fiktiven Serie einen Beitrag über die Geschichte der Zauberei in Nordamerika.

Dabei bediente sich aber an Glaubensvorstellungen amerikanischer Ureinwohner, was prompt einen Shitstorm zur Folge hatte. Der Schöpferin von Harry Potter wurden Kolonialismus und kulturelle Aneignung vorgeworfen.

8Khloé Kardashian

Auch Kim Kardashians Schwester wurde bereits zur Zielscheibe von „cultural appropriation“-Beschuldigungen. Warum?

Sie wagte es während einer Dubai-Reise, ein Foto in einer Burka auf Instragram hochzuladen mit der Überschrift „Habibi Love“. Natürlich gab es dafür Ärger und Kardashian entschuldigte sich öffentlich für ihr schreckliches Vergehen.

9Miley Cyrus

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Popstar Miley Cyrus wurde schon wiederholt aufgrund vermeintlicher „cultural appropriation“ angefeindet. Mal wegen indischer Outfits, mal wegen twerking in ihren Musikvideos.

2017 distanzierte sie sich von der amerikanischen Hip-Hop-Szene. „’Komm setzt dich auf meinen Schwanz, lutsch meinen Schwanz. Ich kann mir das einfach nicht mehr anhören“, beschrieb Cyrus die oftmals primitiven Texte US-amerikanischer Rapper – auch dafür musste sie Kritik einstecken, dass sie angeblich rassistisch sei.