1Allein gegen eine Panzer-Armee

Jeder kennt dieses Bild: Ein Mann stellt sich in der chinesischen Hauptstadt Peking auf dem Platz des Himmlischen Friedens am 5. Juni 1989 einem Panzer in den Weg. Der Tian’anmen-Platz war 1989 Zentrum des Volksaufstandes gegen die kommunistische Führung.

Zu Niederschlagung „konterrevolutionärer Bestrebungen“ lässt das Regime schweres Gerät auffahren. Doch der einsame Mann mit den Einkaufstaschen in der Hand leistet Widerstand. Ein Sinnbild des Mutes sondergleichen. Bis heute ist nicht bekannt, wer dieser Mann war.

2Alle zeigen begeistert den Hitlergruß – nur einer macht nicht mit

Gemeinfrei

Der Name des Mannes, der sich dem Hitlergruß verweigert: August Landmesser. Das Bild entstand am 13. Juni 1936. „Der Führer“ höchstpersönlich ist vor Ort, um ein Schiff der Marine zu taufen. Die Menge begrüßt den Diktator mit gestrecktem Arm, doch Landmesser verschränkt nur die Arme.

Noch ein Jahr vor Aufnahme des Bildes war er selbst Mitglied der NSDAP, doch dann verliebte er sich in ein jüdisches Mädchen und kehrte dem Rassenwahn der Hitler-Partei den Rücken. Die Liebesgeschichte der beiden endet tragisch: Sie wird von den Nazis ermordet, er wird eingezogen und stirbt im Krieg. Das Bild seines einsamen Protestes ging später um die Welt.

3Mit MAGA-Kappe gegen den linken Zeitgeist

Die Geschichte von Nicholas Sandmann – einen Schüler der Covington Highschool in Park Hills im US-Bundesstaat Kentucky – sorgte Anfang 2019 für Furore. Der Trump-Unterstützer mit der MAGA-Kappe zeigte im Rahmen einer Protestveranstaltung Flagge für US-Präsident Trump und wurde von Medien wie CNN zum Sinnbild eines angeblichen weißen Rassismus stilisiert.

In der Folge erhielten er und weitere seiner Mitschüler Morddrohungen. Vorgeworfen wurde ihnen, den Ureinwohner und Aktivisten Nathan Phillips provoziert und rassistisch beleidigt zu haben. Die Geschichte war frei erfunden. Sandmann verklagte CNN und andere Medien und erwirkte Zahlungen in Millionenhöhe.

4US-Baseballspieler Sam Coonrod kniet „nur vor Gott“

via marca.com

Der Werfer der San Francisco Giants weigerte sich Ende Juli als einziger aus seinem Team, für die Black Lives Matter-Bewegung auf die Knie zu gehen. Zur Erklärung gab er an: „Ich bin Christ. Ich denke einfach, dass ich für niemand anderen als für Gott auf die Knie gehen kann.“

Auch mit der Ideologie hinter den BLM-Protesten ist er nicht einverstanden: „Sie gehen in Richtung Marxismus“, meint er. Und: „Sie haben einige negative Dinge gesagt über die traditionelle Familie. Da kann ich einfach nicht mitgehen.“

5Ein Mann im Feministen-Lynchmob

via Reddit

Etwas Skurrileres hat man selten gesehen: In der Hauptstadt Brasiliens treffen sich Tausende Feministen zu einem sogenannten „Slut Walk“ – zu Deutsch: „Schlampen-Marsch“. Doch was passiert da auf einmal? Ein Mann klettert entlang der Demo-Strecke auf ein Dach und zeigt der versammelten Menge sein Genital.

Was danach folgt? Ohrenbetäubendes Gebrüll. Er wird mit Gegenständen beworfen und einige Aktivistinnen versuchen, ihn anzugreifen. Die Szene aus Brasilia ereignete sich Mitte 2012 und wurde als Meme in den sozialen Medien geteilt. Sicher nicht die feine Art, aber mutig allemal.

6BLM-Mob will eine Frau dazu zwingen, die Faust zu heben

Im Nordwesten Washingtons zieht Ende August ein protestierender Black Lives Matter-Mob durch die Straßen. Ihre Mission: sie klappern „weiße Restaurants“ ab, brüllen „weißes Schweigen ist Gewalt!“, „keine Gerechtigkeit, kein Frieden!“ und drängen Gäste, in Solidarität mit BLM ihre Faust zu heben und in die Gesänge einzustimmen. Ja, ernsthaft.

Eine Frau wird von den BLM-Aktivisten belagert und angeschrien. Sie verweigert dennoch den Gehorsam gegenüber der aggressiven Menge. Übrigens: unter der Black Lives Matter-Gruppe scheinen ausschließlich Weiße zu sein.

7Basketball-Profi Jonathan Isaac gibt BLM einen Korb

ZUMA Wire – imago images

Da dreht der linke Mainstream völlig am Rad: Als erster NBA-Profi verweigert der erst 22-jährige Jonathan Isaac den Kniefall vor BLM. Der Spieler der Orlando Magics war damit praktisch in der ganzen Halle der einzige, der während der Nationalhymne stehen blieb.

Doch es wird noch schlimmer: auch das Tragen des obligatorischen „Black Lives Matter“-Shirts verweigerte der Afroamerikaner. Seine Erklärung: „Ich glaube nicht, dass Rassismus das einzige Problem ist, das unsere Gesellschaft, unser Land und unsere Welt plagt“. Auschlaggebend für seine Haltung sei vor allem sein christlicher Glaube.

8Breiter Widerstand in der Formel 1

Poolfoto Motorsport – imago images

Lewis Hamilton, der einzige schwarze Rennfahrer in der Formel 1, mutierte während der Corona-Zwangspause Anfang 2020 zum Vorzeigeaktivisten der BLM-Bewegung. Der Fahrer von Mercedes veranlasste nach dem Saisonbeginn sogar, dass sein Wagen schwarz umlackiert wurde.

Seinen Standpunkt habe Hamilton auch seinen Kollegen „erklärt und darauf hingewiesen, dass Schweigen ‚generell mitschuldig‘ mache“, heißt es auf dem Sportportal ran. Trotz dieses Erpressungsversuches haben sich sechs von insgesamt 20 Fahrern nicht brechen lassen. Darunter Charles Leclerc, Max Verstappen und Kimi Räikkönen.