Gesundheitskontrollen an den Grenzen sind keine Frage von Pro- oder Contra-Einwanderung – sie sind eine Frage der Vernunft. In vielen westlichen Ländern mit hohen Standards sind sie deshalb auch schon lange üblich.

In Deutschland dagegen wurde im Kontext der Flüchtlingswelle 2015 jede Warnung vor der Verbreitung gefährlicher Krankheiten als „rassistisch“ abgetan.

Anstatt die Menschen, die ankamen, auf in ihren Ländern weit verbreitete Krankheiten zu untersuchen und zu behandeln, verschlossen Politiker die Augen. Die Quittung kam.

Diese Krankheiten galten in Deutschland teilweise als ausgestorben, bevor sie sich im Schatten unvorsichtiger Einwanderungspolitik wieder verbreiten konnten:

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Krätze wird durch Krätzemilben verursacht, die ihre Eier unter die Haut ihrer Wirte legen. Dabei ist das Jucken für viele Betroffene so schlimm, dass sie sich blutig kratzen. Besonders NRW gilt als betroffen.

So gab es 2013 nur 21 gemeldete Krätze-Fälle in Düsseldorf und 44 in Duisburg. 2016 hatte sich die Anzahl der Fälle in beiden Städten bereits vervierfacht!

Noch drastischer wird das Bild bei einem Blick auf Statistiken der BARMER-Krankenkasse: Mussten 2016 noch 15.232 Krätze-Medikamente verordnet werden, stieg die Zahl 2017 auf 26.758 an!

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Früher auch „Schwindsucht“ oder „weiße Pest“ genannt, war die Tuberkulose in Deutschland besonders im 19. Jahrhundert gefürchtet. Auch heute gilt sie als die Infektionskrankheit mit den meisten Todesopfern weltweit. Ab 1970 glaubte man, die Krankheit in Deutschland besiegt zu haben.

Nach 2015 allerdings gab es laut Aussagen des Zentrums zur TBC-Bekämpfung knapp 6.000 Tuberkulose-Fälle in Deutschland. Dabei waren 7 von 10 der infizierten Patienten im Ausland geboren.

Gesamtstatistiken der gemeldeten Fälle zeigen, dass die Verbreitung von Tuberkulose in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter zurückgegangen war – erst 2015 stieg sie wieder sprunghaft an.

Besonders gefährlich ist die hohe Ansteckungsgefahr: Schon ein Niesen kann zur Infektion führen!

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Masern gelten als eine hochansteckende Krankheit, die zu lebensgefährlichen Hirn- und Lungenentzündungen führen kann. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind insbesondere Entwicklungsländer betroffen.

Mutmaßlich durch die Einwanderung aus diesen Gebieten verzeichnete Deutschland nach zuvor 442 Fällen in 2014 einen sprunghaften Anstieg auf 2.464 Fälle in 2015.

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Das Hepatitis-B-Virus wird vor allem sexuell oder durch Kontakt mit infiziertem Blut übertragen. Die dadurch entstehende Leberentzündung kann unter anderem zu Leberzellkarzinomen oder Leberzirrhosen führen.

Einwanderer aus Syrien gelten als überdurchschnittlich oft betroffen – laut Statistiken des Robert-Koch-Instituts lagen 2017 ganze 745 gemeldete Fälle von Hepatitis-B unter Asylbewerbern vor, was deutschlandweit einen Anteil von 21 Prozent bedeutete!

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Die Diphtherie ist eine ansteckende Infektionskrankheit der oberen Atemwege. Ausgelöst wird sie durch das Gift der Bakterienart Corynebacterium diphtheriae, die beim Niesen, Husten oder auch Küssen übertragen werden kann.

Folgen der Diphtherie können unter anderem Herzmuskelentzündungen, Nervenentzündungen und vor allem Lungenentzündungen mit tödlichem Ausgang sein.

In Deutschland galt die Krankheit offiziell als ausgestorben – bis 2015.  Danach erreichte sie laut einer Statistik des Robert-Koch-Instituts einen neuen Höchststand.

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Während der verwandte Fuchsbandwurm in Europa heimisch ist, wird der Hundebandwurm größtenteils importiert. Die Übertragung der Wurm-Eier erfolgt vor allem durch Kontakt mit infizierten Hunden, aber auch indirekt über befallene Lebensmittel oder Trinkwasser.

Meistens befällt der Bandwurm die Leber oder die Lunge, seltener auch Milz, Nieren, Gehirn oder andere Organe. Die Bandwurminfektion kann mangels Symptomen über Jahre hinweg unerkannt bleiben. Folgen können unstillbare Blutungen und Gewebezerstörungen am betroffenen Organ sein.

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Laut einer Studie des Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit waren 2015 insgesamt 40 Fälle von Läuserückfallfieber (louse-borne-relapsing-fever = LBRF) bei Migranten aus Ost-Afrika diagnostiziert worden.

LBRF wird ausschließlich durch Körperläuse übertragen und LBRF-Herde finden sich laut der Studie praktisch nur am Horn von Afrika. Bleibt das Läuserückfallfieber unbehandelt, ist es in 50 Prozent der Fälle tödlich – bei Epidemien sogar in bis zu 70 Prozent.

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Gemäß Statistiken von UNAIDS, dem Programm der Vereinten Nationen zur HIV-Bekämpfung, leben mit 25,5 Millionen Menschen knapp 70 Prozent aller HIV/Aids-Betroffenen in Subsahara-Afrika.

Laut Zahlen des Robert-Koch-Instituts entfielen im Jahr 2018 rund 30 Prozent der HIV-Neuanmeldungen in Deutschland auf Migranten, 15 % davon aus Ländern südlich der Sahara. Dabei ist HIV in Deutschland nicht meldepflichtig, die Dunkelziffer könnte also noch deutlich höher sein.