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Was du tun kannst:

1. Besuche die Toten und pflege ihre Gräber!

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Vielleicht hast du den jeweiligen Tag (je nach Konfession Allerseelen oder Totensonntag) verpasst oder in deiner Gegend ist das nicht üblich. Dann kannst du das am Volkstrauertag hervorragend nachholen. Halte inne, sprich ein Gebet und entferne Laub und Moos.

2. Gedenke der Gefallenen!

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Krieg ist immer eine schreckliche Erfahrung für jedes Volk. Eine Erfahrung, von der unsere Generation bisher verschont geblieben ist. Trotzdem solltest du derer gedenken, die weniger Glück hatten und vor allem während der letzten beiden Weltkriege gestorben sind. Dazu zählen nicht nur Zivilisten, sondern auch Millionen meist junge Männer, die in den Kampf ziehen mussten und dort fielen. Vielleicht kannst du mit einem Verein oder deinem Freundeskreis einen Kranz niederlegen? Dir fällt sicher etwas ein.

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3. Kümmere dich um Denkmäler!

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Nicht alle Denkmäler werden regelmäßig gepflegt. Für Viele sieht sich keiner verantwortlich und so sind sie von Moos oder gar linken Schmierereien übersät. Wenn die Gemeinde nicht tätig wird, kannst du mit Freunden das Denkmal reinigen. Hole dir nur vorher eine Erlaubnis bei der Stadt und benutze ein wirksames, aber unbedenkliches Reinigungsmittel. Vielleicht hilft dir die Stadt dabei sogar weiter.

4. Befasse dich mit dem Tod!

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Heute setzen sich viele Menschen nicht mehr mit dem Tod auseinander. Sie schreiben kein Testament, schon gar nicht wenn sie jung sind, sie machen sich keine Gedanken, was die Endlichkeit des Lebens für sie bedeutet und dass nicht alle Menschen alt werden. Der Volkstrauertag eignet sich, um darüber nachzudenken. Vielleicht schreibst du dein Testament nicht am selben Tag und ein Beerdigungsplan ist auch nicht so schnell aufgestellt. Aber sich darauf zu besinnen und Pläne zu machen, kann sinnvoll sein.

5. Erforsche die Geschichte!

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Es ist ein guter Tag, um dich mit der Geschichte deiner Region und deines Landes zu beschäftigen, mit Zeiten voll Krieg und Not. Vielleicht möchtest du dich auch mit deiner Familiengeschichte auseinandersetzen, mit deinen (Ur-)Großeltern sprechen und herausfinden, ob du Gefallene unter deinen Vorfahren hast? Tod und Trauer sind uns oft näher, als wir denken.

Was du lassen solltest:

1. Spotte nicht über diejenigen, die gedenken!

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Zum Volkstrauertag kann man oft beobachten, wie verschiedenste Vereine, Schützenbruderschaften oder Studentenverbindungen in teilweise sehr alten Uniformen zu einer Trauerveranstaltung oder Kranzniederlegung ziehen. Dass Deutsche das noch tun, ist etwas Gutes und sollte nicht mit dämlichen Sprüchen, wie: »Ist denn schon wieder Karneval?« kommentiert werden.

2. Sei nicht ignorant!

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Der Volkstrauertag erfüllt ein wichtiges Bedürfnis der Menschen, sich zu besinnen und der Toten zu gedenken. Sprich darüber nicht abfällig und vermeide, so zu tun, als ob ein ganz normaler Sonntag wäre.

3. Feiere keine Party!

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Es ist ein bisschen wie mit Karfreitag. Die Menschen haben über 50 Freitage im Jahr, an dem sie laut Musik hören und tanzen können und wenn es an Karfreitag verboten ist, gehen sie auf die Barrikaden. Volkstrauertag ist eh ein Sonntag, also kommst du vermutlich nicht in die Verlegenheit. Achte dennoch darauf, deine Nachbarn nicht zu stören.

4. Mach keine Social-Media-Show draus, wenn du es eh nicht ernst meinst!

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All die Ratschläge sind schön und gut, aber du musst dich nicht um das Grab deines Opas kümmern, nur um das Ergebnis auf Instagram zu teilen. Hier sollte es dir wirklich um die Sache und nicht um Reichweite gehen. Fotos sind okay und können andere Menschen erreichen, die vielleicht noch nichts mit dem Volkstrauertag anzufangen wissen. Aber wenn es dir nur um Fotos geht, dann bleib lieber zuhause.

5. Instrumentalisiere den Tag nicht politisch!

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Gedenke der Toten, aber bitte benutze sie nicht für deine politische Agenda. Klar, es liegt nahe, „DIE LINKE“-Politiker mit den Mauertoten zu konfrontieren, aber an diesem Tag dürfen die Waffen gerne ruhen. Solche Geschmacklosigkeiten überlassen wir lieber dem Gegner.