Die Grünen geben sich gerne als fundamentale Oppositionspartei, die nur endlich mal in die Regierung müsste, um zu zeigen, was sie kann. Was viele dabei zu vergessen scheinen: Sie war schon mal Regierungspartei auf Bundesebene.

Als Koalitionspartner unter Kanzler Schröder lenkten die Grünen zwischen von 1998 und 2005 die Geschicke Deutschlands. Obwohl die Deutschen bis heute an den Konsequenzen zu knabbern haben, werden die Grünen nur noch selten mit den Folgen ihrer Politik in Verbindung gebracht.

1Hartz IV

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Existenzangst hat seit 2005 eine Farbe: Grün. Die auch „ALG II“ genannte Regelung sorgte dafür, dass auch plötzliche, unverschuldete Arbeitslosigkeit das Abrutschen in katastrophale Lebensverhältnisse bedeuten kann.

2Kosovo-Krieg

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Friedenspartei? Keineswegs. 1999 stimmten die Grünen für den ersten deutschen Kampfeinsatz seit dem Zweiten Weltkrieg. Mehr als 10.000 Menschen verloren ihr Leben. Ob der Einsatz gerechtfertigt war, ist bis heute stark umstritten.

3520 Milliarden Euro teure Energiewende

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Unglaublich aber wahr: Die Kosten der missglückten Energiewende belaufen sich auf 520.000.000.000 Euro. Das entspricht dem Bruttoinlandsprodukt von Island.

4Afghanistaneinsatz

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Die Regierung unter den Grünen und der SPD beschloss seinerzeit den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Die Bilanz: 59 tote Bundeswehrsoldaten.

5Agenda 2010

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Mehr Sozialstaat? Von wegen! Die Grünen trugen die größte Deregulierungsmaßnahme der Nachkriegszeit mit. Diese beinhaltete unter anderem die Lockerung des Kündigungsschutzes und den Zwang, als Arbeitsloser jeden Job annehmen zu müssen, der einem angeboten wird.