Beinahe unüberschaubar ist die Menge der Vorwürfe und Anschuldigungen, die aus den Reihen der anderen Parteien in Richtung der AfD geschleudert werden. Natürlich werden dabei nur Dinge angeprangert, die sie selbst niemals tun würden, nicht wahr? Denkste! Hier sind 5 Dinge, die andere Parteien ständig der AfD vorwerfen – und selbst die ganze Zeit tun:

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Es ist schon mutig zu behaupten, dass die einzige Partei, die sich aktiv für mehr Volksabstimmungen einsetzt, die Demokratie abschaffen möchte. Gesagt wird das ausgerechnet von denen, die nach der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen forderten, das Ergebnis einer freien, legalen und völlig legitimen Abstimmung „rückgängig zu machen“. Schon ein bisschen witzig.

 

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Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es in unserem Land eine gewisse Spaltung gibt. Glaubt man den etablierten Parteien, so ist daran allein die AfD schuld. Ohne sie wäre in Deutschland Friede, Freude, Eierkuchen. Das ist natürlich Humbug.

Die AfD ist eine Partei mit Millionen von Wählern. Und die würden ihre Meinung auch dann behalten, wenn es die AfD morgen nicht mehr gäbe. Deshalb ist die AfD höchstens ein Produkt dieser Spaltung, nicht aber der Grund. Sucht man den, muss man nicht weit schauen: Es ist die katastrophale Politik der letzten Jahre – und die stammt aus der Feder der bisherigen Parteien. Die AfD ist nur das Thermometer, das auf immer bedrohlicheres Fieber hinweist.

 

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Seit ihrer Gründung wird der AfD vorgeworfen, sie verursache eine Verrohung der Debatte. Dabei vertritt sie nur ruhig und gelassen ihr Wahlprogramm. Sie ist auch bereit, Kompromisse und Übereinkünfte mit den anderen Parteien einzugehen – eigentlich also ein Musterbeispiel für eine demokratische Kraft.

Das komplette Gegenteil gilt oft für die anderen Parteien. Dort grenzt man die AfD als „undemokratisch“ aus und verweigert sogar grundsätzliche Dinge wie z. B. Gesprächsbereitschaft, schränkt Grundrechte wie die Versammlungsfreiheit ein und begrüßt es öffentlich, wenn AfD-Mitglieder Opfer von Antifa-Überfällen werden. Ob das wohl so förderlich für den öffentlichen Diskurs ist?

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Noch Jahre später muss die AfD sich für Zitate wie „Wir werden Frau Merkel jagen!“ rechtfertigen, weil behauptet wird, dies sei eine Gewaltandrohung. Schaut man auf die anderen Parteien, sieht man jedoch schnell, dass dort oft mit viel härteren Bandagen gekämpft wird.

Armin Laschet (CDU) sagte beispielsweise, man müsse die AfD „bis aufs Messer bekämpfen“. Elmar Brok (CDU) sprach sogar von seinen eigenen Parteikollegen der Werteunion als „Krebsgeschwür“, das man „mit aller Rücksichtslosigkeit“ bekämpfen müsse.

 

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Tagein, tagaus macht man die AfD für alle möglichen Dinge verantwortlich: Jede Beleidigung eines Politikers, jede fremdenfeindliche Straftat, quasi alles Schlechte in diesem Land geht angeblich auf ihr Konto, auch wenn die Täter absolut nichts mit der Partei zu tun haben. Die Realität sieht komplett anders aus:

Brandanschläge, Überfälle auf Wahlkämpfer, Sprengung von Parteibüros, Kampagnen zum Rufmord, Morddrohungen sogar gegen Gastwirte – alles Dinge, die die AfD täglich heimsuchen. Zweifellos haben die anderen Parteien daran eine Mitschuld. Ihre tägliche Freund-Feind-Rhetorik wiegelt die Menschen auf und animiert Linksradikale zu Gewalttaten.