Es ist kein Geheimnis, dass Linke ganz besonders oft Harry Potter lieben. Mit Blick auf die vielen fantasiereichen Erfindungen ist das verständlich.

Aber wenn man genauer hinsieht, müssten Linke Harry Potter eigentlich hassen. Denn die Harry Potter-Welt ist definitiv konservativ und anti-sozialistisch. Hier die Beweise:

Es lebe die traditionelle Familie!

 

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Mr. Weasly, Alleinverdiener und Beamter im Ministerium für Zauberei. Mrs. Weasley, eine taffe Mutter, die den Haushalt schmeißt und ihre sieben Kinder fest im Griff hat. Die Rollen zwischen Vater und Mutter sind klar getrennt.

Die Familie Weasley als Keimzelle der Zaubergesellschaft bildet den Kern der Widerstandsgruppe gegen Voldemort. Die Familie muss später gemeinsam untertauchen. Sowohl im Untergrund als auch in der Schlacht um Hogwarts schützen sie sich gegenseitig.

Was Linke besonders triggern dürfte, ist der Fakt, dass am Ende eine Hausfrau gegen eine Feministin gewinnt: Molly Weasley besiegt Bellatrix Lestrange.

Kapitalisten haben Erfolg!

 

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Eine der beliebtesten Szenen: Der Abgang der Zwillinge während Umbridges Herrschaft über Hogwarts. Das Feuerwerk an Weasley-Scherzen ist Rache und zugleich ein spektakulärer Werbegag. Das blinkende „W“, das Fred und George zum Abschied am Himmel hinterlassen, wird zum Logo von „Weasleys zauberhafte Zauberschätze“.

Kurze Zeit später sind Fred und George erfolgreiche Geschäftsmänner. Der Laden floriert, die 1000 Galleonen an Kapital, das die Zwillinge von Harry erhielten, wird kräftig vermehrt und reinvestiert.

Ob linke Harry Potter-Fans auch hier die Umverteilung des Vermögens an arme Hexen und Zauberer, oder besser gleich an die ganze Muggelwelt fordern würden?

Grenzen werden kontrolliert!

 

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Der Zugang zu Hogwarts ist für Muggel gesperrt. Der Gleis 9 ¾ gilt als feste Grenze, die nur Zauberer überschreiten können. Auch die Zauberei-Gebäude sind gegen Muggel gesichert. Unfair!

Bei Muggel, die durch Zufall Zeuge der versteckten Welt werden, löscht der Gedächtniszauber alle Erinnerungen an magische Entdeckungen. Übergriffig!

Linke würden hier für die Auflösung aller magischen Grenzen stimmen: Verbot der Gedächtniszauber, Hogwarts als Schule der Vielfalt, Inklusion von nicht-magischen Schülern – auch wenn sie nicht zaubern können.

Leistungen werden belohnt!

 

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Ein Beitrag geteilt von Magical Café (@phoenixbookcafe)

Klassiker: 20 Punkte für Gryffindor! Das ganze Schuljahr über wetteifern die vier Häuser um den Hauspokal. Durch fundiertes Wissen erzielen die Hogwarts-Schüler Punkte. Anfangs noch als Streber verspottet, motiviert Hermine Harry und Ron erfolgreich, für die Prüfungen am Schuljahresende zu büffeln.

Disziplin beim Sport: Für die Quidditch-Wettkämpfe trainieren die Häuser hart, die Spiele finden bei Sturm, Blitz und Donner statt. Die Häuser führen jedes Jahr Castings durch, um die schnellsten und stärksten Spieler zu rekrutieren.

Linke Fans fragen sich sicher, warum es für die Quidditch-Castings keine Quoten gibt. Und warum werden Punkte für Schüler verteilt, die mehr wissen als andere? Für Linke eigentlich ein klarer Fall von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.