Soziale Netzwerke bekommen immer striktere Auflagen, um „Hatespeech“ zu verfolgen. Aber wer definiert, was „Hatespeech“ eigentlich ist? Facebook unterhält zu diesem Zweck mehrere „Lösch-Zentralen“, wo Posts geprüft und ggf. geahndet werden. Doch nach welchen Kriterien?

Immer wieder werden Beiträge gelöscht und deren Urheber sanktioniert, ohne dass ein Regelverstoß vorliegt. Meinungsfreiheit heißt aber bekanntlich nicht, dass Meinungen nur dann zulässig sind, wenn man sie teilt.

Betroffene sind von Zensur und Sperre oft völlig überrascht. Immerhin ist der Vorwurf nicht ohne, dass man „Hass“ verbreiten würde. Viele wenden sich in solchen Fällen an einen Anwalt. Einer von ihnen hat sich auf Zensur im Netz spezialisiert.

Medienanwalt Joachim Steinhöfel vertritt seit Jahren Opfer willkürlicher Zensur in sozialen Medien. Auf einer Wall of Shame sammelt der Experte die krassesten Fälle, in denen Leute auf Facebook gesperrt wurden: