Als männlicher deutscher Student kannst du in eine Burschenschaft eintreten. Warum das erstrebenswert ist, sagen wir dir in 22 Punkten! Sicher passen viele davon auch auf andere Korporationsformen wie Corps oder Landsmannschaften, doch nur die Burschenschaften erfüllen durch ihren politischen Anspruch wirklich alle:

1Du lebst über 900 Jahre Tradition!

 

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Die Wurzeln des deutschen Verbindungswesens liegen in der Universität von Bologna. Hier lebten Studenten derselben Nation zusammen in einer starken Gemeinschaft. Ziel war die Stärkung der heimatlichen Sitten in einer fremden Gegend. Nachfolger waren die Landsmannschaften.

Nach den Befreiungskriegen gegen Napoleon gründeten studentische Veteranen die erste Burschenschaft in Jena. Sie strebten eine Einheit des deutschen Volkes an und wollten »den deutschen Sinn beleben und die christliche Moral verbessern.«

2Du tust etwas Deutsches!

 

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Studentenverbindungen gibt es nur in Deutschland, ehemals deutschen Gebieten oder als deutsche Gründungen im Ausland. Die britischen Eliteclubs haben genauso wenig etwas damit zu tun wie die amerikanischen Fraternities und Sororities, in denen nur gesoffen und der Dekadenz gefrönt wird.

3Du lernst einen wichtigen Teil deutscher Kultur kennen!

 

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Früher war klar: Wer studiert, ist in einer Studentenverbindung. Das galt sogar für den letzten deutschen Kaiser Wilhelm II.! Die Burschenschaften sind praktisch das akademische Gegenstück zu Schützenbruderschaften und ähnlichen patriotischen Gemeinschaften. Du kannst diese Kultur mit all ihren exklusiven Eigenarten noch heute kennen lernen und leben!

4Du findest Brüder fürs Leben!

 

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Denn wer in eine Burschenschaft eintritt, bleibt Mitglied bis zum Tode. Natürlich nicht wie in einem Rocker-Club! Aus einer Burschenschaft kann man jederzeit austreten und in Ausnahmefällen ausgeschlossen werden. Aber im Normalfall bleibt ein Burschenschafter seinem Bunde treu, so dass die Bundesbrüder nicht nur bei der Hochzeit, sondern auch bei der Beerdigung mit ihren Klingen Spalier stehen.

5Du findest Halt, auch in schweren Lebenslagen!

 

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Nicht wenige haben in ihrer Burschenschaft Halt gefunden, wenn sie Probleme auf der Arbeit hatten oder ihre Ehe kriselte. Die Gesellschaft, tatkräftige Hilfe und gute Gespräche können über manches Tief hinwegretten.

6Du setzt dich für Deutschland ein!

 

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Die burschenschaftliche Tradition ist eng mit dem politischen Einsatz für die Heimat verknüpft. Diese Tradition wird bis heute gelebt, so dass Burschenschafter sogenannte Burschenschaftliche Abende, also politische Vorträge, organisieren und beispielsweise überproportional in der AfD engagiert sind.

7Du triggerst Linke!

 

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Burschenschafter haben die üblichen Schlagworte zu erdulden, die sich jeder anhören muss, der mit Linken über Politik diskutiert. Die SPD verbietet ihren Mitgliedern sogar, Teil eines Bundes in der Deutschen Burschenschaft zu sein. Grund genug also, jetzt erst recht Burschenschafter zu werden!

8Du lernst das Diskutieren!

 

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Hier nimmt der politische Standpunkt einen hohen Stellenwert ein! Um diesen zu vertiefen, wird das freie, offene Wort geschätzt und dein Gegenüber kommt dir nicht mit »Das kannst du doch nicht so sagen!«, sondern mit echten Gegenargumenten. Das macht es aber auch anspruchsvoller. Du wirst lernen, deine Standpunkte auszubauen und auf sinnige Weise zu untermauern.

9Du wirst stilsicher!

 

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Ein Beitrag geteilt von Berliner Burschenschaft Gothia (@burschenschaft_gothia) am


Findet eine Veranstaltung tagsüber oder abends statt? Ist sie feierlich oder feucht-fröhlich? Offiziell oder hochoffiziell? Oder einfach informell? In einer Burschenschaft lernst du, was du je nach Feier tragen kannst und was nicht. Diese Kompetenz hilft dir in deinem gesamten restlichen Leben und das macht Eindruck auf deine Mitmenschen!

10Du lernst Disziplin!

 

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Ein Beitrag geteilt von Alberto Palladino (@alberto_palladino) am


Denn du wirst Pflichten übernehmen, hast nebenbei noch ein Privatleben außerhalb der Burschenschaft und das Studium sollte auch nicht zu sehr vernachlässigt werden. Das klingt allerdings komplizierter, als es ist: Du lernst ganz einfach, deinen Tagesablauf besser zu regeln und deine Zeiten besser zu planen.

11Du lernst, dich zu kontrollieren!

 

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Ein Beitrag geteilt von Fabian Faller (@phabianphallerphotos) am


Disziplin, Mannwerdung und Selbstkontrolle gehören zu den Idealen und Bildungszielen der Burschenschaften. Hier lernst du, Verantwortung für dein Handeln zu übernehmen und dich auch in schwierigen Situationen zu kontrollieren. Alkohol ist hier keine Ausrede!

12Du wirst fechten!

 

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Ein Beitrag geteilt von Berliner Burschenschaft Gothia (@burschenschaft_gothia) am


Alle Burschenschaften üben das akademische Fechten und fast alle verpflichten ihre Mitglieder, scharf zu fechten. Was das bedeutet? Es würde den Rahmen sprengen, das hier zu beschreiben. Google doch einfach mal Mensur!

13Du erlangst Führungsqualitäten!

 

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Ein Beitrag geteilt von AHB! Rhenania-Salingia (@rhenaniasalingia) am


In einer Burschenschaft muss jeder mal Verantwortung übernehmen. Der Fuxmajor betreut die Füxe (=Anwärter), der Schriftwart kümmert sich um alle Korrespondenzen, der Fechtwart leitet die Paukstunden und organisiert das Fechtwesen des Bundes, und der Sprecher führt die gesamte Aktivitas. Natürlich zählen deine individuellen Fähigkeiten, aber du musst auch über dich hinauswachsen und dich schwierigen Aufgaben stellen.

14Du lernst, vorzutragen und zu sprechen!

 

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Ein Beitrag geteilt von Niklas (@vintagebursche) am


Jeder muss im Laufe seiner Aktivenzeit mal einen akademischen Vortrag halten, der danach in Form und Inhalt bewertet wird. Gerade für Unsichere ist das eine gute Gelegenheit. In vertrautem und freundlichem Umfeld, mit dennoch ernsthaftem Anspruch.

15Du lernst, Veranstaltungen zu organisieren!

 

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Ein Beitrag geteilt von Normannia-Nibelungen (@normannianibelungen) am


Im Studium, auf der Arbeit oder privat kann es dir passieren, dass du eine Veranstaltung organisieren sollst. Du kriegst die Eckdaten, der Rest liegt an dir. Und dabei bitte nichts Wichtiges vergessen! Wenn du in einer Burschenschaft bist, hast du Vortragveranstaltungen, Kommerse, Bälle und feuchtfröhliche Abende organisiert – überrumpelt wirst du sicher nicht mehr!

16Du wirst männlicher!

 

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Ein Beitrag geteilt von Berliner Burschenschaft Gothia (@burschenschaft_gothia) am


Burschenschaften sind eine der letzten Bastionen für Männer, in denen nur sie zu bestimmen haben und in die sich auch weder eine Frau noch ein Soja-Cross-Gender einklagen kann. Hier wirst du sehen, wie befreiend es ist, ein politisch inkorrekter, derber, deutscher Mann zu sein, der nicht ständig gemaßregelt wird, weil er die neuesten Luftschlösser von links nicht akzeptiert.

17Du lernst, dich für etwas Größeres einzusetzen!

 

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Ein Beitrag geteilt von AHB! Rhenania-Salingia (@rhenaniasalingia) am


Klar, Burschenschaften sind keine SED-Parteitage, bei denen man 30 Minuten lang im selben Takt klatschen muss, um nicht den Sozialismus zu entehren. Es zählen durchaus Wille und Charakter des Einzelnen. Hier kannst du aber lernen, deine Fähigkeiten für ein gemeinsames Ziel einzusetzen. Jeder muss mal putzen und jeder muss sein Verhalten danach richten, dass er nicht nur sich selbst, sondern auch seine Bundesbrüder nach außen vertritt. Eine Kompetenz, die vielen Menschen fehlt!

18Du knüpfst viele Kontakte!

 

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Ein Beitrag geteilt von Burschenschaft Thessalia Prag (@thessalia_prag) am


Burschenschaften sind keine komischen Geheimbünde mit dem Hauptzweck, hohe Posten unter reichen Söhnchen zu vergeben. Hier kommen Handwerker- und Akademikersöhne zusammen, leben alte Traditionen, feiern, treiben Sport und studieren gemeinsam. Daraus ergeben sich selbstverständlich Freundschaften, die man sonst nie gehabt hätte.

19Du findest immer Gesellschaft!

 

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Ein Beitrag geteilt von Berliner Burschenschaft Gothia (@burschenschaft_gothia) am


Egal, wo du in Deutschland bist, du kannst immer die örtlichen Burschenschaften und anderen Studentenverbindungen kontaktieren und findest Gesellschaft, Bier und gute Gespräche für den Abend, weit ab vom traditionslosen Gesaufe im Club. Wenn du darum bittest, gibt man dir sicher auch eine Übernachtungsmöglichkeit. Du musst also in vielen Städten kein Hotel mehr bezahlen!

20Du erlebst den Deutschen Burschentag!

 

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Ein Beitrag geteilt von ❤️ Dubravko Mandic ❤️ AfD (@dubravkomandicafd) am


Die meisten Burschenschaften sind im Dachverband Deutsche Burschenschaft organisiert. Diese feiert jährlich den Deutschen Burschentag in Eisenach, der für jeden Burschenschafter ein unvergessliches Erlebnis ist, bei dem er gleichgesinnte Verbandsbrüder trifft, mit ihnen trinkt, feiert, um Tote trauert und sich vernetzt. In Eisenach herrscht dabei immer wieder im besten Sinne Ausnahmezustand!

21Du machst deine Studienzeit unvergesslich!

 

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Ein Beitrag geteilt von Saarbrücker B! Germania (@germaniasb) am


Wenn du mit alten Herren einer Burschenschaft sprichst, werden dir viele sagen: »Die paar Semester, die ich studiert habe, waren eine der schönsten Zeiten meines Lebens und ich habe viel gelernt!«

22Dein Andenken bleibt bestehen!

 

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Ein Beitrag geteilt von B! Ghibellinia zu Prag (@ghibellinia_prag) am


Auf den Burschenhäusern finden sich oft Fotos junger Studenten aus dem 19. Jahrhundert. Jedes Mitglied hängt ein Foto in die sogenannte Ahnengalerie. Dieses Foto bleibt hängen, wenn es nicht durch Kriege oder Vertreibungen verloren geht, und wird auch in über 100 Jahren noch Menschen beeindrucken, die das Haus besuchen oder dann in deiner Tradition Mitglied werden!