1Eigentlich willst du gar nicht studieren!

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Vielleicht bist du einfach nicht dafür gemacht! Manche Menschen haben einfach keine Freude am Studium oder im Beruf danach. Frage dich lieber, in welcher Arbeit du deine Erfüllung finden kannst, anstatt dich von irgendwelchen Trends mitreißen zu lassen. Werde kein verbitterter Akademiker, sondern lerne ein Handwerk, wenn das besser zu dir passt!

2Du nutzt dein Talent!

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Studieren, bloß um studiert zu haben, macht keinen Sinn. Du hast andere Talente. Und vielleicht wäre ja mancher Burnout-Patient aus dem mittleren Management glücklicher, wenn er eine Tischlerei hätte?

3Du willst etwas Sinnvolles machen!

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Klar, es gibt unzählige Arten, als Akademiker wertvolle Arbeit zu leisten. Aber brauchen wir dringend noch mehr Steuer- und Unternehmensberater? Geld sollte nicht das einzige Argument für deine Berufswahl sein. Du solltest Freude an deiner Arbeit haben und in ihr einen Teil deines Lebenssinns finden! Und übrigens:

4Du verdienst besser als viele Akademiker!

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Wenn es um Gehälter geht, sehen viele bei der Entscheidung „Studium oder Ausbildung“ nur den Medizin-Professor mit 40 Jahren Berufserfahrung. Schon klar, dass der gut verdient. Die meisten Akademiker kommen allerdings nie dorthin und mit vielen Abschlüssen – gerade in den Geisteswissenschaften – kommt man kaum über die Runden. Als Handwerker steckst du sehr viele Akademiker in Sachen „Verdienst“ schnell in die Tasche.

5Du bist doch nicht dumm!

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„Wer intelligent ist, muss Abi machen und studieren!“, ist ein ständig wiederholter Schwachsinn. Als ob Handwerker blöd wären! Viele Akademiker mit elitärer Selbstwahrnehmung würden sich wohl über das technische Verständnis und die Improvisationsgabe vieler Landwirte wundern. Wenn intelligente Menschen keine Lehren mehr abschließen würden, hätten wir ein großes Problem!

6Du wirst zum Experten!

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Der Durchschnitt der Bevölkerung weiß immer weniger über Handwerk und Technik. Deine Freunde werden dich um Rat bitten und es ist viel beeindruckender, wenn du das Haus selbst sanieren kannst, als wenn du erzählst, welche Projekte du gepitcht und anschließend ein Insolvenzverfahren abgewickelt hast. Womit wir zum nächsten Thema kommen…

7Zukünftig machst du alles selbst!

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In einer handwerklichen Ausbildung lernst du nicht nur dein eigenes Fach. Du hast ständig mit anderen Handwerkern zu tun und arbeitest mit ihnen zusammen. Alles was du lernst, kannst du anwenden, um dein eigenes Heim zu verbessern. Und weißt du, was das Beste ist?

8Du sparst Geld!

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Das teuerste an einer Handwerkerrechnung ist der Stundenlohn. Denn die Löhne sind in Deutschland dermaßen hoch, dass man jede Gelegenheit nutzen sollte, etwas selbst zu machen. So sparst du tausende Euro!

9Du findest immer Arbeit!

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Für einen Philosophiestudenten ist das gar nicht so selbstverständlich. Aber als Zimmermann findest du mit Sicherheit etwas – nah und gut bezahlt.

10Du bekämpfst die negativen Folgen der Globalisierung!

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Jeder deutsche Handwerker trägt dazu bei, dass der Markt nicht aus dem Ausland bedient wird. Gerade da inzwischen ein ressourcenschonender Lebenswandel zum Ideal erhoben wird, gewinnt ein schlichtes „Made in Germany“ wieder an Wert!

11Was du tust, ist nützlich!

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Ja, es gibt auch Handwerk, das alles andere als fancy ist. Aber mal abgesehen davon, dass Klempner sehr gut bezahlt werden, tragen sie dazu bei, dass aus Deutschland kein Shithole Country wird!

12Du tust uns allen einen Gefallen!

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Denn der Mangel an handwerklichen Betrieben ist deutlich spürbar. Viele können sich ihre Kunden aussuchen und mit der Erledigung der Aufträge Zeit lassen. Selbstverständlich hat das auch eine Auswirkung auf die Preise. Gute Arbeitsbedingungen für dich! Und gut wiederum für uns alle, weil sich der Markt dann ein wenig entspannt.

13Du bereicherst das Handwerk!

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Dass es einen Handwerkermangel gibt, zeigt sich auch in der Arbeitsqualität. Nicht nur, dass es teilweise auch mehr als untaugliche Gesellen in den Beruf schaffen. Auch die Verlässlichkeit lässt nach. Was das deutsche Handwerk braucht, sind junge Leute, die mit Eifer und Ethos an die Sache rangehen. Also pack’s an und mache eine Lehre!

14Du kannst auf Walz gehen!

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Seit einigen Jahren gewinnt diese alte Tradition wieder an Beliebtheit. Nach abgeschlossener Lehre zieht der Geselle in der Tracht seines Berufes durch Deutschland, Europa oder gar um die ganze Welt! Er arbeitet, wo er kann, lernt andere Gegenden und Völker kennen und nimmt Erfahrungen in Handwerk und Leben mit, die er nie vergessen wird. Wer auf Walz geht, führt eine mittelalterliche Tradition fort, um die dich jeder Schreibtischheld beneiden wird!

15Dein Körper bleibt fit!

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Krummer Rücken, falsche Haltung, Fettbauch und keine Muskeln: Vom kleinsten Aktenschwengel bis zur hinterletzten Tippnudel haben sie alle die selben Probleme. Das kann dir nicht passieren, denn du lässt deinen Körper nicht im Büro versauern!

16Du wirst kreativ!

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Im Handwerk schulst du nicht nur dein räumliches Denken und Improvisationsvermögen. In vielen Berufen ist auch deine Kreativität gefragt, denn jeder Auftrag ist anders! Wenn du einen Tischler oder Raumausstatter fragst, was sein liebster Auftrag war, dann wird er dir auf jeden Fall eine Spezialanfertigung nennen, die sein ganzes Geschick erfordert hat.

17Du wirst ein Meister deines Fachs!

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Der Meisterzwang hat einen großen Teil dazu beigetragen, das deutsche Handwerk im Ausland beliebt zu machen. Denn er hat die Qualität enorm gehoben. Nach und nach wird nun der Meisterzwang wieder eingeführt, was zwar eine Hürde für Stümper ist, aber eifrigen Handwerkern einen elitären Status gibt. Ein Studium brauchst du also nicht, um dir etwas Anständiges aufzubauen!

18Du schaffst etwas Greifbares!

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Es gibt Menschen, die blicken im Alter auf ein Leben zurück, in dem sie Tabellen ausgefüllt und Vorgänge abgewickelt haben. Du aber wirst jahrhundertealte Dachstühle reparieren, Dank für deine meisterhaft gefertigte Unikate erhalten oder mit deinen Enkeln an deinem selbstgebauten Tisch essen. Ein Handwerk zu lernen, bedeutet, dass du mit deinen Händen etwas schaffst, an dem man sich erfreuen kann. Das ist ein extrem befriedigendes Gefühl!

19Du leistest ehrliche Arbeit!

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Keine Papierschinderei, keine Luftblasen! Wer ein Handwerk ausübt, tut ehrliche Arbeit. Das sollte Argument genug sein!