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„LGBT“ kennt inzwischen fast jeder. Es steht für „Lesbian, Gay, Bisexual, Trans“ und umfasst alle Leute, die sich damit angesprochen fühlen.
Der Begriff ist in Gender-Studies-Kreisen aber eigentlich schon längst überholt und wird fortlaufend erweitert, um wirklich niemanden auszuschließen. Letzter Stand der Forschung ist „LGBTQQIP2SAA“. Da sind auch Geister miteingeschlossen. Kritiker bemängeln vor allem, dass der Begriff „Bi“ suggeriere, dass es nur zwei Geschlechter gäbe.

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„Cis“ ist die Abkürzung für „Cisgender“ und bedeutet so viel wie „diesseits-geschlechtlich“. Hö hä? Soll heißen, dass sich jemand mit dem ihm bei der Geburt „zugewiesenen“ Geschlecht identifiziert. Unter Feministen geradezu ein Schimpfwort.

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Den Begriff „Gender and Sexual Minorities“ (GSM) benutzen manche Feministen statt „LGBT“ und seinen zahllosen Erweiterungen. Denn wo „LGBT“ nur „Lesbians, Gays, Bisexuals & Transsexuals“ umfasst, schließt GSM alle Arten von Sexualität außer Cisgenders und Heterosexuelle ein. Wer also kampfhubschraubersexuell oder eidechsenpädophil ist, ist hier gut aufgehoben.

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„Queer/Questioning, Undecided, Intersex, Lesbian, Transgender/Transsexual, Bisexual, Allied/Asexual, Gay/Genderqueer“ ist ebenfalls eine alternative und viel fortschrittlichere Version von LGBT. Gender-Studies-WissenschaftlerInnen benutzen QUILTBAG aber vor allem, weil es total süß und witzig klingt.

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„DSG“ ist ebenfalls eine Alternative zu „LGBT“ und gilt als nichtssagendste Variante, weil es schlicht für „Diverse Sexualities and Genders“ steht.

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„GNC“ steht für „Gender Non-Conforming“. Als Selbstbeschreibung wird GNC von allen benutzt, die nicht den gesellschaftlichen Erwartungen an ihr Geschlecht entsprechen. Also Frauen mit Bart beispielsweise.

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„Cross-Dressing“ (CD) heißt, dass Männer Frauenkleidung tragen und Frauen Männerkleidung. Das ist mutig und verdient Respekt.

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Abhängig davon, ob ein Penis oder eine Vagina irreparabel verstümmelt wird, spricht man von „female-to-male“- oder „male-to-female“-Transgendern.

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„BM“ ist eine Fachabkürzung aus der besonders anspruchsvollen Disziplin „Feministische Cyberpunks“ und bedeutet „Body Modifications“. Hierunter fällt alles, was den Körper ästhetisch aufwertet und arbeitslos macht.
Von gespaltenen Zungen, über Tattoos im Gesicht, bis hin zu Hörnern auf der Stirn, chromfarbenen Nippel, Piercings im Daumen und Fleischerhaken in den Geschlechtsteilen. Wenn du denkst, das wäre nicht normal, bist du nicht normal. Schachmatt, Sexist.

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Wenn man nicht-weiß und nicht-heterosexuell ist, kann man sich „Queer Person of Color“ (QPOC) nennen. Ist man dazu auch noch Trans, kann man sogar zu einer „Queer Trans Person of Color“ (QTPOC) aufsteigen.

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„SGL“ steht für „Same Gender Loving“. Laien würden das jetzt einfach und wertfrei „homosexuell“ nennen. „SGL“ soll aber angeblich etwas völlig anderes sein.
Der Begriff wird von schwarzen Feministen benutzt, die behaupten, das Wort „homosexuell“ wäre zu europäisch und damit zu rassistisch, um den komplizierten geistig-moralischen Mechanismen von Nicht-Weißen gerecht zu werden. Respekt für die Idee jedenfalls. Darauf muss man erst mal kommen.

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„Men Who Have Sex With Men“, kurz „MSM“, ist der Gender-Studies-Fachbegriff für Schwule. Warum man dann nicht einfach und ganz wertfrei „schwul“ sagt? Weil Feministen behaupten, dass, nur weil man als Mann mit einem Mann geschlafen hat, das noch lange nicht schwul wäre. Was war noch mal die Definition von „schwul“?

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„Male Assigned at Birth“, „Female Assigned at Birth“ und „Unassigned at Birth“ sind Kampfbegriffe, mit denen die Pseudowissenschaft Gender Studies die echte Wissenschaft Biologie angreift.
Sie drücken aus, welches Geschlecht einem bei der Geburt von einem sogenannten „Arzt“ aufgezwungen wurde. Kalt und rücksichtslos. Ohne zu fragen, was man selbst davon hält.
Wenn man dann später sich selbst findet, staunt jeder darüber, dass der Arzt trotz Penis nicht erkennen konnte, dass das Baby weiblich ist.

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„CAMAB“ bzw. „CAFAB“ steht für „Coercively Assigned Male / Female at Birth“ und bedeutet dasselbe wie „MAAB“ bzw. „FAAB“. Kleiner Unterschied: Damit es noch dramatischer klingt, wurde das kleine und wissenschaftlich-nüchterne Wort „coercively“ (dt.: „zwangsweise“) dazugepackt.
Der grausame Prozess des Gegendert-Werdens durch den Arzt wird damit anschaulich brutalisiert. Die erste Vergewaltigung direkt nach der Geburt?!

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„TERF“ könnte man salopp mit „Ärger im Paradies“ übersetzen. Genau genommen steht es für „Trans-Exclusionary Radical Feminists“. Das sind Feministen, die verrückterweise behaupten, dass Männer in Kleidern keine echten Frauen wären und deswegen in einer Frauenbewegung nichts verloren hätten.
Und es wird noch besser: TERFs finden, dass – im Gegenteil! – die Existenz von Transen in der feministischen Bewegung der ultimative Beweis wäre, dass Männer sich alles unter den Nagel reißen wollen. Sogar Frauenbewegungen. Der Kampf zwischen TERFs und Nicht-TERFs ist gerade der große Kampf in der Feministenszene.

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„CN“ steht für „Content Notification“ und wird in feministischen Twitter-Posts oft vor den eigentlichen Text gesetzt. Es folgt eine Warnung über möglicherweise triggernden Inhalt. So wird jeder Post zu einem kleinen Safe Space.
Wenn eine Feministin zum Beispiel twittert, dass sie für’s Falschparken ein Knöllchen bekommen hat, dann könnte sie schreiben: „CN: Frauenhass, Sexismus, Misogynie“.

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Ohne PGPs kommt in sozialen Medien keine echte linke Bio mehr aus. Das steht nämlich für „Preferred Gender Pronouns“ und zeigt an, welche erfundenen Fürwörter jemand am liebsten mag.
Ein normaler Mensch könnte z. B. fragen: „Ist Lisa verrückt oder so?“
Und eine Gender-Studies-Gebildete könnte ihn belehren: „Was fällt xier ein, dier Lisa verrückt zu nennen. Ich bin xiese Freund_in und finde das voll sexistisch von diem!“