Anzeige

„Defund the Police!“ lautet eine Forderung der „Black Lives Matter“-Bewegung.
In New York arbeitet Bürgermeister de Blasio (Democrats) daran, diesen Traum der Linken in die Realität umzusetzen – und das, obwohl die Kriminalitätszahlen in schwindelerregende Höhen steigen. Der Polizeidirektor erhebt schwere Vorwürfe.

Linke Experimental-Politik: Massive Kürzungen trotz Kriminalitäts-Explosion

Jüngst einigten sich der Bürgermeister New Yorks, Bill de Blasio, und der Rat der Stadt darauf, das Budget der New Yorker Polizei um knapp eine Milliarde US-Dollar zu kürzen.

Anzeige
Bill de Blasio – via Wikimedia Commons

Grund für die Streichungen: Man wollte sich den „Black Lives Matter“-Demonstranten anbiedern. Die hatten lautstark den Mittelentzug der städtischen Polizeibehörde (NYPD) gefordert. Zusätzlich kündigte de Blasio an, 1.160 geplante Polizeistellen unbesetzt zu lassen und den nächste Rekrutierungsjahrgang auszusetzen.

Als wäre das in einer Millionenmetropole wie New York nicht ohnehin schon ein fragwürdiger Schritt, zeigen neue Kriminalitätsstatistiken die ganze Absurdität. So gab es im August 2020 stadtweit 22 % mehr Einbrüche, 47 % mehr Morde und sogar 166 % mehr Schießereien als im selben Monat des Vorjahrs.

Polizeidirektor: »Was dachtet ihr, würde passieren?«

Von linker Seite wird gerne das NYPD selbst für die Verbrechenswelle verantwortlich gemacht. Die Verschwörungstheorie: Die Polizei würde absichtlich schlechte Arbeit machen – aus Trotz gegen die BLM-Kritik.

KenSundheim – iStock

Polizeidirektor Dermott Shea stellt das richtig: „Es ist wie bei einem Gebäudebrand, bei dem man den Feuerwehrmännern plötzlich das Wasser abdreht. Die Polizisten heimzuschicken, führte zur gewalttätigsten Zeit des Jahres. Die Frage ist vielmehr: Was dachtet ihr, würde passieren?“

New York ist ein besonders drastisches Beispiel für die Zersetzung staatlicher Institutionen durch linke Politik, wie man sie derzeit in vielen US-Städten beobachten kann. In Deutschland stützten vor allem Linke und Grüne Forderungen nach einem Abbau der Polizei.