1Hinterfrage die Grünen!

Aaronama – 751 – iStock / Redaktion – FlinkFeed

Grüne Agrarpolitik zerstört systematisch den deutschen und europäischen Bauernstand, knebelt ihn durch Subventionen, wirft ihn globalen Konzernen und Spekulanten zum Fraß vor und befördert durch immer engere Gesetze den Import schlechter Nahrungsmittel aus dem Ausland.

2Setze dich für Naturschutz ein!

baks – iStock

Landwirtschaft und Naturschutz müssen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Oft sind Landwirte vor Ort diejenigen, die sich am meisten für die Natur einsetzen. Es ist aber auch klar, dass sie wirtschaften müssen und weder Zeit noch Geld haben, um zahllose Ehrenämter zu bekleiden.

Aber du hast viele Möglichkeiten, deinen Landwirt im Naturschutz zu unterstützen! Beispielsweise gibt es Initiativen, bei denen auf dem Acker nach bodenbrütenden Vögeln gesucht und ihre Nester markiert werden. Der Landwirt kann dann drum herum fahren und so die Vögel schonen. Natürlich solltest du es mit ihm absprechen, bevor du sein Land betrittst und dort Markierungen anbringst!

3Frage ihn doch mal, warum er etwas tut!

Gligatron – iStock

Viele Leute beobachten etwas in der Landwirtschaft und ziehen dann falsche Schlüsse, die sie gerne weitergeben. Die Alternative ist, einfach mal den Bauern anzusprechen: »Warum fahren Sie mit der Pflanzenschutzspritze durch die Rüben?« Du wirst dich wundern, welche Zusammenhänge du als Außenstehender nicht berücksichtigt hast.

4Sprich zuerst mit dem Bauern, bevor du dich irgendwo beschwerst!

toondelamour – iStock

Vielleicht siehst du etwas, das nach einem Verstoß gegen geltendes Recht aussieht und willst gleich zum Hörer greifen, um die Polizei zu rufen. Doch alleine schon der Anstand gebietet, zuerst mit dem Bauern zu sprechen.

Bringt er Gülle während der Sperrfrist aus? Vielleicht hat er aufgrund der örtlichen Wetterbedingungen eine Verschiebung der Sperrfrist genehmigt bekommen. Siehst du ein verletztes Rind auf der Weide? Sprich den Bauern an! Er kann die Tiere nicht rund um die Uhr kontrollieren und ist dankbar für jeden Hinweis.

Es gibt viele solcher möglichen Missverständnisse und unsere Landwirte verdienen ein offenes Wort, bevor die Behördenkeule geschwungen wird.

5Kaufe nicht immer das Billigste!

DutchScenery – iStock

Ein großer Teil der Debatten über nötige Veränderungen in der Landwirtschaft würde sich erübrigen, wenn die Menschen bewusst konsumieren würden.

Beispielsweise wäre eine extensive Tierhaltung – also wenig Tiere auf viel Fläche –  für mehr Landwirte möglich, wenn die Preise steigen würden. Solange aber jeder nur das Günstigste kauft, müssen die Bauern auch auf immer weniger Fläche immer mehr produzieren.

6Kaufe regional!

structuresxx – iStock

Je weniger Unternehmen zwischengeschaltet sind, desto gezielter und effektiver kannst du regionale Erzeuger unterstützen. Wenn dein Supermarkt Tomaten von Bauer Schulze anbietet, solltest du sie jederzeit denen aus den Niederlanden vorziehen.

7Kaufe direkt beim Bauern!

nerudol – iStock

Quasi die Perfektionierung regionalen Konsums. So kannst du sichergehen, dass der Erlös beim Erzeuger landet und nicht in langen Vermarktungsketten. Obendrein bist du direkt an der Quelle, siehst die Produktionsabläufe und kannst dem Chef persönlich Fragen stellen.

8Lasse deinen Hund nicht auf Acker, Wiese oder Weide!

Astrid860 – iStock

In Deutschland stehen Feldwege jedem Bürger zu Erholungszwecken zur Verfügung. Das gilt aber nicht für landwirtschaftliche Flächen. Diese sind im Privatbesitz eines Bauern, der sich bemüht, hier qualitativ hochwertige Futter- und Nahrungsmittel zu erzeugen.

Dein Hund kann nicht nur Erntegut zertrampeln. Er kann auch Parasiten hinterlassen, die im Futter an die Kühe weitergegebenen werden und Fehlgeburten verursachen. Außerdem wird die allgemeine Futter- und Nahrungsqualität durch Hundekot natürlich gefährdet.

9Leine deinen Hund an!

alexei_tm – iStock

Es gibt inzwischen Landwirte, die schalten lieber den Traktor aus und rühren sich nicht vom Fleck, wenn ein Spaziergänger näher kommt. Der Grund: Wenn ein Hund unter die Räder läuft, wird meist der Fahrer belangt, selbst wenn es nicht seine Schuld war. Leine den Hund also an, um Sicherheit für alle zu schaffen!

10Geh‘ ein paar Schritte zur Seite!

valio84sl – iStock

Vergiss nicht, dass Feldwege in erster Linie Wirtschaftswege sind und nur sekundär Spaziergängen und Fahrradtouren dienen. Wenn du kurz auf den Feldrand ausweichst, ist das weitaus einfacher und ungefährlicher, als wenn eine Landmaschine ausweichen muss.

11Wirf keinen Müll auf den Acker!

Animaflora – iStock

Man könnte meinen, dass man das nicht extra erwähnen muss. Aber die Realität sieht anders aus! Ständig werfen Leute ihren Müll auf Wiesen, Weiden und Äcker. Am liebsten aus dem fahrenden Auto. Diesen ganzen Müll vollständig aufzusammeln, ist dem Bauern praktisch unmöglich.

12Wirf kein Plastik in den Biomüll!

Animaflora – iStock

Nicht selten meinen Leute, dass man vergammelte Möhren gleich mitsamt der Plastikverpackung in die Biotonne schmeißen kann. Der Biomüll wird aber kompostiert und von manchen Landwirten als natürlicher Dünger genutzt. So zumindest der Plan.

Weil die Leute unbelehrbar sind und ihren Kompost mit Plastikmüll vollstopfen, liegt der Grenzwert in der Landwirtschaft bei 250 g Plastik je 50 kg Kompost. Der Bauer kann dafür nichts, wird aber vom Bürger dafür gehasst, wenn er diesen Kompost verwenden will.

13Verbreite kein Halbwissen!

AntonioGuillem – iStock

Wusstest du zum Beispiel, dass Wachstumshormone in der deutschen Nutztierhaltung streng verboten sind? Organisationen wie PETA benutzen gerne amerikanische oder asiatische Zustände, um die deutsche Landwirtschaft schlecht zu reden.

14Informiere dich, bevor du etwas unterschreibst!

undefined undefined – iStock

Mal kurz für einen guten Zweck etwas unterschreiben? Vorsicht! Nicht wenige Petitionen fordern extreme gesetzliche Vorschriften für Landwirte in Bezug auf Düngung, Pflanzenschutz, Naturschutz und so weiter. Wirklich durchdacht sind die meisten dieser Petitionen aber nicht.

Tu‘ den deutschen Bauern einen Gefallen und setze dich eingehend mit Themen auseinander, bevor du irgendetwas unterzeichnest. Für dich ist es bloß ein kurzes Kritzeln oder Tippen. Für den Bauernstand kann eine irre, aber erfolgreiche Petition große Probleme bedeuten.

15Organisiere Hofbesichtigungen!

nd3000 – iStock

Wenn du in einem Verein organisiert bist oder Kinder hast, dann leite doch einfach mal einen Ausflug zum Hof ein!

Die meisten Bauern erklären zum Beispiel einer Kindergarten- oder Schulgruppe sehr gerne, wie ihre Landwirtschaft funktioniert. Die Kinder kriegen wiederum einen besseren Bezug zur Realität und zur Herkunft ihres Essens.

Damit schaffst du eine Grundlage dafür, dass die nächste Generation nicht aus realitätsfernen Utopisten, sondern aus bodenständigen Realisten besteht.