Das Wort „Männer“ ist für Feministinnen hochproblematisch. Zum Glück gibt es kluge „Gender Studies“-Forscher*innen, die Alternativen entwickelt haben:

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Weil Feministinnen nicht wollen, dass jemand auf seine Geschlechtsteile reduziert wird, nennen sie Männer gerne wertschätzend „Hodenträger“. Wer jetzt „Doppelmoral“ sagt, der weiß wahrscheinlich bloß noch nicht, dass es keine Ungerechtigkeit gegen Männer gibt, solange das Patriarchat besteht.

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Feministinnen glauben, dass Geschlechter nur soziale Konstrukte sind und es darum eigentlich überhaupt keine Männer gibt. Wenn du fälschlicherweise glaubst, dass du ein Mann wärst, weil du einen Penis und unveränderbare Gene hast, dann müssen wir leider sagen: Du bist nur das Produkt patriarchalischer Erziehung.

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Das Erkennungszeichen unter Feministinnen in sozialen Netzwerken schlechthin: Die bewusst falsche Schreibweise in Kombi mit einem gewollt ganz lächerlich doofem Plural. Manchmal wird behauptet, „Menners“ würde sich nur auf Männer beziehen, die sich wie Männer verhalten. Tatsächlich ist „Menners“ aber identisch mit „Männer“, bloß mit Feindbild-Zusatz.

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Abgeleitet von „Maskulinist“, dem männlichen Gegenstück zu „Feminist“. „Maskulinisten“ – also Typen, die behaupten, dass Frauen minderwertig wären – existieren vor allem in den Köpfen von Feministinnen. Zumindest in unserem Kulturkreis. Deshalb wird „Masku“ auch meistens auf jeden angewendet, der nicht jeden feministischen Unfug mitmacht oder gar Kritik äußert.

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Eine Diversity-Managerin prägte diesen Begriff. Gemeint ist, dass es insbesondere im Job-Kontext eine geheime Verschwörung von Urinalbenutzern gäbe, die durch Absprachen und Vorurteile verhindern, dass Penislose Karriere machen.

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Dieser Begriff schließt zwar viele, aber nicht alle Männer ein. Schließlich können in der Welt von Feministinnen auch Frauen mit Penis und Männer ohne Penis geboren werden. In der Praxis wird diese Bezeichnung jedoch quasi ausschließlich auf normale Männer angewendet. Ganz ganz wichtig ist aber die Unterscheidung zum nächsten Begriff…

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Was für jeden normalen Menschen bestenfalls dumm klingt, ist für Feministinnen hohe Wissenschaft. Denn zwar sind für sie die meisten Männer Menschen mit Penis, aber nicht alle Menschen mit Penis sind auch Männer. So soll eine gemeinsame, „inklusive“ Kategorie für „mit Penis geborene Individuen“ (s.o.) und „Trans-Menschen“ geschaffen werden.

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Bedeutet dasselbe wie „Menschen mit Penis“, hat aber einen noch mal deutlich abwertenderen Klang. Eigentlich schließt „Penismensch“ auch ohne Penis geborene, aber später einen Penis erlangende Individuen ein. In der Praxis ist „Penismensch“ aber vor allem als Beleidigung zu hören.

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Wird im feministischen Sprachgebrauch synonym zu „Menschen mit Penis“ (s.o.) benutzt, ist aber weitläufiger. Der Begriff „Penisbesitzer“ löst sich nämlich von den Schranken speziesistischer Artzugehörigkeit und schließt auch Individuen anderer Lebensformen mit ein. So wird sichergestellt, dass z. B. auch ein Hund mit Penis oder eine Mikrobe mit Penis sich nicht diskriminiert fühlen muss.

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Außerhalb der feministischen Blase hat kaum jemand ein Problem mit Männlichkeit. Deshalb wurde die Add-On „toxisch“ eingeführt. Damit wollen Feministinnen Männer als etwas Schädliches, Ungesundes und Giftiges darstellen. Entmenschlichung aus dem Lehrbuch.

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Selten, aber tatsächlich von Hardcore-Feministinnen zu hören. Hier wird der blanke Männerhass nicht versteckt, sondern geradezu zum Ideal erhoben.