Linksradikale sind zurzeit wieder besonders zensurwütig und große Konzerne und Filmstudios biedern sich ihnen an. Diese Filmklassiker solltet ihr euch noch schnell besorgen, bevor es sie bald vielleicht nicht mehr gibt.

1Vom Winde verweht (1939)

Der Streamingdienst HBO Max hat den Klassiker des US-amerikanischen Kinos schlechthin wegen seiner Darstellung von Schwarzen bereits vorübergehend entfernen lassen. Erst mit „einordnenden Informationen“ kam das Epos über eine Südstaatenschönheit im Bürgerkrieg zurück.

Die meisten Menschen kapieren auch ohne Trigger-Warnung: Das Hollywood der späten 1930er Jahre – eine Zeit, als US-Demokraten den halben Ku-Klux-Klan ausmachten – war noch nicht ganz so „woke“ wie das heutige.

2Dumbo (1941)

Der Zeichentrickfilm über einen fliegenden Elefanten steht seit Jahrzehnten wegen einer Szene besonders in der Kritik: die, in der Jazz-begeisterte Krähen, die offensichtlich Karikaturen von Afro-Amerikanern sind, Dumbos Weg kreuzen.

In der Ur-Version von 1941 heißt der Anführer der Krähen „Jim Crow“ – mit diesem Begriff hatten Weiße im 19. Jahrhundert Schwarze als tanzende, singende Faulpelze verunglimpft. Obwohl der Charakter seit den 1950ern in „Dandy Crow“ umbenannt worden ist, hätte Dumbo nicht den Hauch einer Chance, eine marxistische Kulturrevolution zu überstehen.

3Casablanca (1942)

„Spiel’s noch einmal, Sam.“ Diese Zeile aus dem Humphrey Bogart-Klassiker ist fast so berühmt wie „Ich schau Dir in die Augen, Kleines“. Eine „antirassistische“  Säuberungswelle würde aber bestimmt auch dieses Meisterwerk erfassen.

Neben einer Überdosis „Sexismus“ passt Linken an diesem Meisterwerk nämlich nicht, dass der schwarze Klavierspieler Sam, nur ein Sidekick-Charakter sei. Außerdem verhalte er sich gegenüber Bogarts Charakter Rick viel zu folgsam.

Könnte es nicht auch etwas damit zu tun haben, dass Rick der Nachtclub gehört, in dem Sam angestellt ist?

4Onkel Remus Wunderland (1946)

Diesen Kinderfilm über einen ehemaligen Sklaven in den Südstaaten, der einem weißen Jungen Geschichten über tierische Fabelwesen erzählt, hat Disney wegen seiner klischeehaften Darstellung bereits nicht in seine Streaming-Plattform aufgenommen.

Wir haben das Gefühl, dass „Song of the South“ bald nirgendwo mehr zu sehen sein wird. Schließlich fordern „Aktivisten“, selbst die dem Film nachempfundene Themenpark-Attraktion „Splash Mountain“ abzureißen.

5Abenteuer am Mississippi (1960)

Die Abenteuer des Huckleberry Finn von 1885 ist eines der berühmtesten Werke der US-Literatur. Autor Mark Twain war zudem nicht nur ein erklärter Gegner des US-Imperialismus, sondern auch ein Freund der russischen Revolution.

All das nutzt aber nichts gegen die Zensurwut heutiger Linker, die sein Werk wegen des häufigen Gebrauchs des Wortes „Nigger“ bereits aus Bibliotheken und Schulen verbannt haben. Davon ist in der Filmversion von 1960 zwar nichts zu hören. Doch die Darstellung des naiven Sklaven Jim passt einfach so gar nicht in die “Black Lives Matter“-Ära.

Dass Jim und Huck beste Freunde werden? Richtig, das interessiert niemanden.

6Frühstück bei Tiffanys (1961)

„Gerechtigkeit“ für Schwarze wird dauerhaft nicht die einzige Forderung bleiben. Auch filmische Repräsentationen anderer Ethnien würden also vor den Tribunalen linker Social Justice Warriors landen.

Für diesen beliebten Audrey Hepburn-Klassiker ist es dann mit Sicherheit ebenfalls vorbei. Mickey Rooneys Darstellung des japanischen Mr. Yunioshi ist aber auch eine Sache für sich.

7Otto – Der Film (1985)

„Es ist Zeit für eine Auseinandersetzung mit Otto und dem Rassismus!“ – meint zumindest das Kulturmagazin tipBerlin. Der erfolgreichste deutsche Film aller Zeiten sei heute „zu einem verstörenden Erlebnis“ geworden.

Verstörend finden wir eher, dass man nicht erkennt, dass die Szene des Anstoßes a) ein Kind ihrer Zeit ist und b) das deutsche Bürgertum damals viel mehr aufs Korn nahm als People of Color.

8Glory (1989)

Im blinden Zerstörungsrausch verwüsteten Linksextreme in Boston kürzlich ausgerechnet ein Denkmal des ersten nur aus Schwarzen bestehenden Regiments im amerikanischen Bürgerkrieg.

Konsequenterweise müsste diese Verfilmung der Geschichte des 54th Massachusetts Volunteer Infantry Regiment also auch dran glauben.

9The Green Mile (1999)

Sozialwissenschaftler lamentieren seit Jahren den Typus des „Magical Negro“. Das sind schwarze Nebenfiguren, die Weißen durch Klugheit oder sonst was für Fähigkeiten weiterhelfen.

Die Liste von ‚Negativbeispielen‘ ist ellenlang: Scatman Crothers in The Shining (1980), Laurence Fishbourne in Matrix (1999) und Will Smith in Die Legende von Bagger Vance (2000) erfüllen z. B. angeblich alle diesen Typus.

Linke dürfte die Verfilmung des Stephen King-Romans The Green Mile aber am meisten triggern. Schließlich ist das Setting ein von Weißen geführtes Gefängnis in Louisiana in den 1930er Jahren und der Schwarze ist ein tumber Riese, der buchstäblich über magische Kräfte verfügt.

10Precious – Das Leben ist kostbar (2009)

Dieser Publikums- und Kritikerliebling basiert auf dem Roman einer schwarzen Autorin und wurde auch von einem Afro-Amerikaner verfilmt. Wo das Problem ist?

Schon zu seinem Erscheinen nörgelten manche, das harte Sozialdrama werfe ein schlechtes Licht auf Schwarze und bediene insbesondere das Klischee der „black welfare queen“.

Tatsächlich ist Precious die Art Film, die Debatten darüber anregt, wie unerträgliche Zustände entstehen konnten. Und daran sind maßgeblich auch die US-Demokraten schuld, die sich heute heuchlerisch hinter die BLM-Bewegung stellen.

11Green Book (2018)

Green Book ist die wahre Geschichte eines italo-amerikanischen Türstehers und eines schwarzen Pianisten, zwischen denen in den 1960ern eine wunderbare Freundschaft entsteht.

Doch weil der Afro-Amerikaner ausgerechnet durch den Weißen zu neuen Sichtweisen erlangt, sind Linke komplett ausgerastet, als die Komödie den Oscar als bester Film gewann.

Sogenannte „weiße Erlöser“-Geschichten, also Handlungen, in deren Verläufen Nicht-Weiße durch die Hilfe von Weißen irgendwie zu besseren Menschen werden, müssten auf jeden Fall auf dem linken ‚Rassismus-Index‘ landen.