Fast die Hälfte aller Lebensmittel landet auf dem Müll. Ein großer Teil davon vom Endverbraucher. Also von dir! Wir nennen dir 10 Tipps von Uroma, mit denen du ab sofort weniger Lebensmittel wegschmeißt!

1Stelle einen Kochplan auf!

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Die Ursache der meisten Lebensmittelverschwendung ist ein falscher Einkauf. Und die beste Grundlage für einen richtigen Einkauf ist, einen Kochplan für die Woche aufzustellen. Das spart dir auch Zeit und Nerven, weil du nicht jeden Tag auf’s neue vor der Frage stehst: „Was esse ich heute eigentlich?“

2Plane Essensreste ein!

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Wenn du einen Kochplan hast, in dem nur an einem Tag Kartoffeln vorkommen, ist das Problem schon vorprogrammiert: Du kaufst einen ganzen Sack, von dem du nur einen Bruchteil brauchst. Der Rest bleibt im Schrank, bis er ungenießbar ist.

Plane lieber so, dass du an einem Tag Salzkartoffeln machst und am nächsten Tag Bratkartoffeln oder Kartoffelpuffer. Dasselbe Prinzip gilt für alle Nahrungsmittel. Und es ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern macht es dir auch wesentlich einfacher, dein Essen zu planen.

3Schreibe einen Einkaufszettel!

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Planlos einkaufen zu gehen wird dich nicht nur mehr Zeit kosten und dafür sorgen, dass du etwas vergisst. Du kaufst auch, was du eigentlich gar nicht brauchst. Klar, dass du das dann später wegschmeißt.

4Kaufe nicht hungrig ein!

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Sehr oft gehen wir hungrig einkaufen, aber das ist ein großer Fehler! Wenn du hungrig bist, stößt du im Laden auf tausend leckere Dinge und in deiner Vorstellung kannst du sie alle nacheinander verschlingen. Kannst du aber nicht. Später fällt dir nämlich auf, dass du gar nicht genug Brot essen kannst, um all den Aufschnitt zu verarbeiten. Also: Erst essen, dann einkaufen!

5Bleibe realistisch!

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Auch wenn du satt bist, gibt es Stolperfallen. Zum Beispiel läufst du durch den Laden und dir fällt ein, dass du dich gesünder ernähren willst. „Möhren sind gesund!“, denkst du bei dir und kaufst ein halbes Kilogramm. Da du aber so gut wie nie Möhren isst, wirst du nur einen Bruchteil verzehren und der Rest wird schlecht. Bleibe also immer realistisch!

6Lagere deine Lebensmittel richtig!

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Verschiedene Obst- und Gemüsesorten werden verschieden gelagert. Manche werden im Kühlschrank schneller schlecht. Zwiebeln und Kartoffeln sollten dringend dunkel und trocken gelagert werden, damit sie nicht keimen. Und wusstest du, dass Bananen, Kiwis, Kirschen und viele weitere Obstsorten schneller verderben, wenn man sie neben Äpfeln lagert? Deshalb…

7Kenne deine Lebensmittel!

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Nicht nur die Lagerung verlangt Wissen. Du solltest auch leicht- und unverderbliche Lebensmittel unterscheiden können. Auch wenn Salz ein Mindeshaltbarkeitsdatum trägt, ist es unbegrenzt haltbar, solange es trocken bleibt.

Das Grüne in falsch gelagerten Kartoffeln ist giftig. Das Braune von überreifen Bananen wiederum muss gar nicht schlimm sein. Eine matschig-braune Banane ist sehr süß und macht sich sehr gut in einer selbstgemachten Bananenmilch. Du musst dich nur ein bisschen auskennen!

8Sei nicht so zimperlich!

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Wenn du dich dann ein bisschen auskennst, weißt du auch, dass Obst nicht völlig frisch sein muss, um gegessen zu werden. Klar, wenn du den Kühlschrank öffnest und von innen macht ihn einer wieder zu, dann hast du ein Schimmelproblem.

Wenn ein Apfel aber bloß schrumpelig ist, dann iss ihn doch! Und wenn er eine dunkelbraune Stelle hat, schneide sie heraus und iss den Rest. Wir sind optisch perfekte Lebensmittel gewohnt, weil schon in Produktion und Einzelhandel das weggeschmissen wird, was nicht perfekt aussieht. Aber das sollte doch nicht der Maßstab sein!

9Teile dein Essen!

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Der Volksmund hat dafür einen fancy Begriff parat: Food Sharing. Wenn du etwas übrig hast, frage deine Verwandten, Freunde und Nachbarn, ob sie etwas haben wollen.

Und wenn nicht, dann schaue doch mal, ob es in deiner Umgebung eine Food Sharing-Initiative gibt, bei der du deine überschüssigen Lebensmittel abliefern kann. So mancher freut sich dann vielleicht über den schrumpeligen Apfel, vor dem du solch eine Angst hattest!

10Halte Tiere!

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Natürlich solltest du nicht alles deinem Hund geben, denn vieles kann ihm schaden. Und dass nicht jeder ein Schwein halten kann, ist auch klar. Aber wenn du einen etwas größeren Garten hast, kannst du problemlos Hühner halten. Und das Beste ist: Die Viecher haben nicht nur eine gute Futterverwertung, die fressen auch noch wirklich alles!