Die deutschen Abtreibungsstatistiken sind öffentlich einsehbar, aber kaum bekannt. Dabei ist das, was sie Schwarz auf Weiß belegen, wirklich heftig:

1Deutschland treibt jährlich eine ganze Großstadt ab!

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Die Abtreibungszahlen übersteigen jedes Jahr locker die 100.000-Grenze. Damit wird in etwa die Bevölkerung einer Stadt wie Jena oder Siegen abgetrieben.

2Die Dunkelziffer ist riesig!

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Das Statistische Bundesamt selbst warnt vor einer hohen Dunkelziffer. Vermutet wird sogar, dass die Anzahl der Abtreibungen eigentlich doppelt so hoch ist, wie in der Statistik angegeben.

3Jedes zehnte Kind wird abgetrieben!

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Wenn du die Anzahl der Lebendgeburten und der Abtreibungen in Beziehung setzt, findest du schnell heraus, dass über 12 % aller Kinder abgetrieben werden. Jetzt könnte man meinen, dass sowieso die meisten abgetriebenen Kinder nicht lebendig zur Welt gekommen wären. Dass diese Annahme falsch ist, kannst du aber in den folgenden Punkten nachlesen!

4Abtreibung ist fast immer eine bloße „Verhütungsmethode“!

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Über 96 % der Abtreibungen finden nach der sogenannten „Beratungsregelung“ statt. Das bedeutet: Die Schwangere muss sich beraten lassen, erhält dann eine Bescheinigung und darf nach einer formell vorgeschriebenen Bedenkzeit von drei Tagen abtreiben.

Auch wenn das Gesetz den Beratungsstellen vorschreibt, das Lebensrecht des ungeborenen Kindes an oberste Stelle zu setzen, ist das so oft nicht der Fall. Feministinnen drängen die Beratungsstellen seit Jahren immer mehr, das Verfahren als das zu präsentieren, was es im Grunde auch ist: ein Freischein zur Abtreibung, wenn es mal „gerade halt nicht so gut passt“.

5Abtreibung hat so gut wie nie medizinische Gründe!

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Weniger als 4 % der Abtreibungen in Deutschland haben eine sogenannte „medizinische Indikation“. Und selbst deren Großteil beinhaltet die Abtreibung eines behinderten, aber lebensfähigen Kindes, das die Eltern nicht haben wollen. Maßgabe ist hier die „Zumutbarkeit“ für die Mutter.

Die Anzahl der Fälle, in denen das Leben der Mutter durch die Schwangerschaft ernsthaft bedroht wird, ist so gering, dass sie statistisch nicht einmal richtig erfasst wird. Kritiker klagen an, dass der Sammelbegriff „medizinische Indikation“ oft auch zum Feigenblatt für Spätabtreibungen genutzt wird.

6Vergewaltigungen spielen statistisch so gut wie keine Rolle!

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Im Jahr 2018 haben beispielsweise nur 0,02 % aller Abtreibungen eine „kriminologische Indikation“ gehabt. Das waren 20 Abtreibungen deutschlandweit. Wenn also jemand in der Abtreibungsdebatte ständig mit einer vergewaltigungsbedingten Schwangerschaft argumentiert, dann ist das nur ein Taschenspielertrick, der auf 99,98 % der abgetriebenen Kinder überhaupt nicht zutrifft.

7Der Großteil der abgetriebenen Kinder wird bei lebendigem Leibe zerrissen!

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60 % der Abtreibungen in Deutschland werden noch mit der Absaugmethode durchgeführt. Dabei wird die Gebärmutter mit Metallzangen aufgespannt, eine starke Saugkanüle eingeführt und das Fruchtwasser abgesaugt. Ist das Fruchtwasser entfernt, entsteht ein derart heftiger Sog, dass dem Kind Arme und Beine abgerissen werden. Der Kopf ist oft zu groß für die Kanüle und muss mit einer Zange zerdrückt werden.

8Mehr als die Hälfte der Frauen haben bereits Kinder, wenn sie abtreiben!

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In rund 60 % der Fälle existiert mindestens ein Kind, deren Geschwisterchen dann abgetrieben wird. In zwei Drittel dieser Fälle hat die Familie sogar bereits mehr als ein Kind.

9Jede fünfte Abtreibung geschieht mit der „Abtreibungspille“!

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Durch die „Abtreibungspille“ wird das Schwangerschaftsschutzhormon Progesteron blockiert. Dieses soll das Kind davor schützen, vom Körper der Mutter angegriffen zu werden. Das Kind stirbt innerhalb der nächsten zwei Tage im Mutterleib. Die Mutter nimmt dann eine weitere Tablette ein, welche die Totgeburt einleiten soll. Das geschieht zu Hause auf der Toilette. 20 % der Abtreibungen werden so durchgeführt.

10Die meisten Frauen sind erwachsen, wenn sie abtreiben!

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Gerne wird das Bild der minderjährigen Schülerin herangezogen, um Abtreibungen zu rechtfertigen. Diese Mädchen gibt es, aber sie machen bloß einen Bruchteil aus: Nur etwa 3 % aller Abtreibungen werden bei Mädchen unter 18 Jahren durchgeführt. Drei Viertel sind zwischen 18 und 34 Jahren, fast jede Fünfte zwischen 35 und 39 Jahren alt.