In Deutschland gibt es 19.000 Studiengänge. Welche alten und neuen am ehesten was für Linke sind, haben wir für euch zusammengestellt.

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Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Armut und (Flüchtlings-)Migration

Sozialwissenschaften auf Steroiden: Teddybärwerfer und andere Open-Border-Fans finden in Dortmund endlich ihren Traumstudiengang. Und der ist angesichts linker Regierungen und offener Grenzen sogar absolut zukunftsfähig!

Daran ändert auch die Umbenennung des Bachelorstudiengangs zum Wintersemester 2019/2020 in „Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Migration und Integration“ nichts.

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Angewandte Freizeitwissenschaften

Korrekt gelesen: Auch Freizeit ist eine Wissenschaft! In sieben Semestern erfahren Bachelor-Studenten in Bremen alles, was es über „Ökologie und Nachhaltigkeit in Freizeit und Tourismus“ sowie „Kultur und Kreativität“ zu wissen gibt. Und da sage noch einer, Studenten hätten zu viel Freizeit.

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Spaziergangswissenschaft

Quasi die Spezialisierung von Punkt 2: An der Uni Kassel gibt es eine Stiftungsprofessur, die sich mit der Spaziergangsforschung (Promenadologie) beschäftigt!

Irgendwo angesiedelt zwischen Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung, studieren Studenten hier das Verhalten in Freiräumen und lernen, wie man beim Flanieren seine Umwelt wahrnimmt.

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Eurythmie

Waldorf pur: Eurythmie ist eine anthroposophische Bewegungskunst, die „seelische und geistige Inhalte durch Körperbewegungen und Gesten (Sinn-, Laut-, Satz-, Ton- und Motivgebärden) darstellen“ kann – sagt, zumindest Wikipedia.

Wer will, kann in Alfter bei Bonn erst im Bachelor und dann im Master insgesamt 12 Semester lang lernen, wie man seinen Namen tanzt.

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Theaterwissenschaft

Hat Claudia Roth mal für ein paar Semester studiert. Genug gesagt. Begnadete Theaterwissenschaftler natürlich ausdrücklich ausgenommen, aber mit dieser Schmach müsst ihr leben.

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Integrierte Klimasystemwissenschaft

Wer während seiner Schulzeit jeden Freitag für das Weltklima den Unterricht geschwänzt hat, findet in Hamburg seinen Traum-Masterstudiengang. Dort kann man Klimawandel studieren und das auch noch interdisziplinär, also fachübergreifend! Total verständlich: Wer hat schon Lust, sich jahrelang ganz auf eine Wissenschaft zu konzentrieren?

Hier gibts ein bisschen Physik, ein bisschen Biogeochemie und ganz viele sozialwissenschaftliche Aspekte wie Klimapolitik, Klimaökonomie, Klimakommunikation und, und, und… Ob die Studenten auch lernen, dass Deutschlands CO2-Anteil an der Erdatmosphäre verschwindend gering ist?

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Stand-up-Comedy

Wer quasi jede Form vom Humor diskriminierend oder mikro-aggressiv findet, kann sich in Kent wenigstens akademisch damit auseinandersetzen. Die Studenten dürfen sogar ihr eigenes Material entwickeln – wie eigentlich jeder, der sich dazu berufen fühlt, und zwar vollkommen egal, ob oder was er studiert.

Nicht ein berühmter Comedian hat das Lustig-sein vorher im Hörsaal gelernt. Ganz davon abgesehen: Gibt es was Spröderes als geniale Komiker und ihre Witze wissenschaftlich zu beleuchten und durchzuproblematisieren?

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Sozialpädagogik

Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb. Ein unerschütterlicher Glaube an das Gute im Menschen ist für diesen linken Studienklassiker Grundvoraussetzung und am Ende des Studiums steht dasselbe fest wie schon zu Beginn: Gewalt und Scheitern sind auf jeden Fall immer das Resultat gesellschaftlicher Benachteiligungen.

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Demokratiepädagogische Schulentwicklung und soziale Kompetenzen

Lehramt war gestern: Wer Kinder richtig beeinflussen will, der studiert diesen Master, bei dem Schülern „soziale und soziomoralische“, sprich, wertbezogene Kompetenzen vermittelt werden sollen. Linksgrün-betreutes Regenbogendenken hoch 1.000!

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Gender Studies

Wer Biologie für eine zu dekonstruierende Idee alter weißer Männer hält, für den/die/das stehen in Deutschland rund 250 Genderlehrstühle bereit.

Der Wurmfortsatz des Feminismus lehrt Kalauer wie: Frauen sind Männer. Männer sind Schweine. Sprache ist ausgrenzend. Das Geschlecht ist sozial konstruiert. Und der Penis ist schuld am Klimawandel.

Linke Utopist*innen und Beischlafbettler lieben sowas. Wissenschaft durch rationale Erklärungen hat mit Gender Studies allerdings überhaupt gar nichts mehr zu tun.