1Kommunismus fördert Umweltzerstörung!

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Schon mal von diesem Aralsee gehört? Das war einst das viertgrößte Binnengewässer der Erde – mit einer Fläche so groß wie Bayern. Durch rücksichtslose Umleitung der Flüsse, die den Aralsee speisten, trocknete er fast völlig aus. Eine ökologische Katastrophe. Und wofür? Für Baumwollplantagen. Und das ist nur eines von unzähligen Beispielen, wie Kommunismus die Umwelt zerstört. Ob Abgase, Industrieabfälle, die einfach im Meer entsorgt werden, Auslaugung von Böden oder aggressiver Raubbau in den Wäldern: Methode und Ergebnis sind überall gleich.

2Planwirtschaft kann nicht funktionieren!

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Planwirtschaft ist ein ganz wesentlicher Teil des Kommunismus. Der freie Markt dagegen reguliert sich selbst, solange Konkurrenz ermöglicht und die Bildung von Monopolen verhindert wird. Eine Planwirtschaft kann niemals so genau wie der freie Markt alle Güter und Preise kennen und dementsprechend auch nicht die Güter bedarfsgerecht verteilen.

3Klassenkampf wird niemals beendet, sondern verewigt!

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In Marx‘ Vorstellung waren Klassenkämpfe die Hauptursache für alle Kriege, Konflikte, Umstürze und generell für alles, was je Wichtiges passiert ist. In der Regel stellt man sich drei Klassen vor: die Oberklasse, die Mittelklasse und die Unterklasse. Die Oberklasse besitzt am meisten, die Unterklasse quasi gar nichts. Die Mittelklasse vermittelt zwischen Ober- und Unterklasse. Wenn sie wegfällt, dann rollen Köpfe. Der Klassenkampf der Kommunisten soll mit einem Sieg der Unterklasse, also mit dem Sieg der Proletarier enden und damit auch den Klassenkampf selbst auf ewig abschließen. Blöderweise gibt es im Kommunismus immer eine Gruppe von Regierenden, die an Erhalt ihrer Macht interessiert ist. Allein deswegen schon gibt es im Kommunismus mindestens zwei Klassen: die Mächtigen und den Rest. Und die Geschichte zeigt: die Regierenden führen einen erbarmungslos Kampf gegen diesen Rest.

4Kommunismus ist Massenmord-Ideologie-Weltmeister!

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Kommunistische Regime sind direkt für mindestens 85 Millionen Tote im 20. Jahrhundert verantwortlich. Überall, wo der Kommunismus an die Macht gelangt, kommt es zu massiven Repressionen und Tötungswellen. Besonderes Merkmal: Es geht dabei meistens gar nicht um tatsächliche Regimegegner, sondern es kann auch blanke Willkür und Generalverdacht sein. In Russland wurde beispielsweise mit Quoten gemordet: Ein gewisser Prozentsatz in der jeweiligen Gegend musste exekutiert werden. Und die Roten Khmer in Kambodscha ermordeten sogar jeden, der eine Brille trug, weil sie ihn verdächtigten, zur verhassten Intelligenzija zu gehören.

5Marx hatte von Anfang an Unrecht!

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Fundament von Marx‘ Ideologie ist die sogenannte „Arbeitswerttheorie“: Sie sagt, dass beispielsweise ein Auto mehr kosten soll als ein Fernseher, weil man mehr Arbeitszeit braucht, um es herzustellen. Aber so funktioniert der Markt eben nicht. Die Grundannahme der kommunistischen Wirtschaftstheorie ist schlicht falsch. Der Preis von Waren bildet sich durch Angebot und Nachfrage, also durch die Knappheit des Produktes. Wie kommt es, dass Sportschuhe bei uns für 200 Euro verkauft werden, obwohl sie in China für 3 Euro hergestellt wurden? Weil die Nachfrage diesen Preis ermöglicht. So einfach. Indem der Kommunismus den Grundmechanismus des Marktes ignoriert, hat er bislang noch jede derart geführte Wirtschaft früher oder später zum Kollaps gebracht.

6Im Kommunismus darf niemand gehen!

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Grenzschutz mal ganz neu: Anders als in westlichen, kapitalistischen Ländern, wo man die Grenzen nach außen sichern muss, damit nicht zu viele Menschen reinkommen, müssen kommunistische Länder ihre Grenzen nach innen sichern, damit ihnen die Bevölkerung nicht wegläuft. Die Einschränkung der Reisefreiheit ist im Kommunismus üblich. Wenn jemand ohne Genehmigung ausreist, dann rückt schnell die ganze Familie in den Fokus der Repression. Und wer daraufhin wieder zurückkommt, wird verhaftet.

7Im Kommunismus kann niemand reich werden!

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Okay, stimmt nicht ganz: Die obersten Politiker in kommunistischen Regimen leben oft in unfassbarem Prunk. Korken knallen, selbst wenn das Volk auf der Straße buchstäblich verhungert. Für alle anderen gilt: allen gehört alles. Jeder bekommt mehr oder weniger die gleiche Vergütung für die verschiedensten Jobs. Klingt fair, oder? Zumindest solange, bis irgendjemand merkt, dass er auch mit minimalem Aufwand dasselbe erreicht wie jemand, der immer alles gibt. Im Kommunismus gibt es keine Anreize, hart zu arbeiten. Denn egal was man tut, an der eigenen Lage ändert sich nichts.

8Kommunismus will Imperialismus mit Imperialismus bekämpfen!

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Weltherrschaft: Was nach verrückten Agentenfilm-Größenwahn-Fantasien klingt, war von Anfang an erklärtes Ziel des Kommunismus. Stichwort „Weltrevolution“: Um ins Fadenkreuz kommunistischer Massenvernichtungswaffen zu geraten, reicht es völlig aus, zufällig in einem nicht-kommunistischen Land zu leben. Der Kommunismus pflegt eine paranoide Bunker-Mentalität mit „Wir-gegen-die“ und „bis auf’s Blut“-Angstmacherei.

9Zwangskollektivierungen nehmen den Menschen alles!

Gemeinfrei

Wo der Kommunismus zu Macht kommt, wird Privateigentum abgeschafft. Zwischen 1928 und 1933 wurden den Bauern in der Sowjetunion ihre Höfe weggenommen. Sie mussten Quoten erfüllen und dabei so viele Abgaben leisten, dass sie selbst nichts mehr zu essen hatten. Obwohl es bereits zu Kannibalismus kam, exportierten die Kommunisten Millionen Tonnen Getreide ins Ausland. Wer fliehen wollte, wurde mit Waffengewalt zurück auf die Felder getrieben. Dasselbe spielte sich zwischen 1958 und 1961 in China ab. Dabei sind – das muss man sich reinziehen – mal eben 30 Millionen Menschen verhungert! Ohne Not, einfach nur wegen der Kommunisten.

10Im Kommunismus herrscht Willkür statt Recht!

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Denunziation, Schauprozesse, willkürliche Festnahmen, Sippenhaft, Lager, Folter, Zwangsarbeit, Hinrichtungen nach Quote: Im Kommunismus hat man keine Rechte. Man wird bestohlen, angelogen und gegängelt und bekommt die volle Wucht des Regimes zu spüren, wenn man sich dafür nicht auch noch bedankt.