1Lockdown ändert nichts

Ja, ein weitgehender Stillstand des öffentlichen Lebens wird die Infektionskurve voraussichtlich senken. Aber für wie lange? Wenn der Lockdown, wie von Merkel behauptet, in vier Wochen aufgehoben wird, geht alles wieder von vorne los.

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass bei dieser Strategie ausgerechnet zu Weihnachten, schon der nächste „Wellenbrecher-Lockdown“ erfolgen müsste.

2Angebliche Ansteckungsorte sind gar keine!

Weder Restaurants, noch Theater, Kinos oder Hotels sind Infektionstreiber. Trotzdem müssen sie für einen Monat – wenn nicht länger – schließen. Ein Konzertexperiment mit Tim Bendzko vom Uniklinikum Halle, hat gezeigt, dass selbst Großveranstaltungen unter Einhaltung der üblichen Hygieneregeln möglich sind.

Wie irre es ist, Gaststätten zu schließen, kam selbst NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) über die Lippen, der diese Maßnahme gutheißt. Am 29.10. sagte er bei RTL West zu dem befürchteten Ansturm vor der Zwangsschließung:

„Die Gaststätten haben Abstand zwischen den Tischen. Es gibt Regelungen (…) Wenn dazwischen der Abstand eingehalten ist, ist dagegen doch auch überhaupt nichts einzuwenden.“

3Deutschland ist weltweit spitze bei der Intensivversorgung

Kein Land der Welt hat auf die Einwohnerzahl gerechnet so viele Intensivbetten wie Deutschland – je 100.000 Einwohner sind es 33,9. Italien und Spanien haben weniger als zehn.

Auf dem Höhepunkt der Pandemie, Mitte April, lagen mehr als 2.600 Patienten auf Intensivstationen. Selbst zu diesem Zeitpunkt hat es noch über 8.600 freie Betten gegeben.

4Corona ist kein Killervirus

Nur durchschnittlich 0,23 Prozent der mit dem Coronavirus Infizierten versterben. Das hat der renommierte Gesundheitsforscher John Ioannidis von der Stanford University nachgewiesen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat seine Ergebnisse veröffentlicht. Zum Vergleich: Die normale Grippe hat eine Sterberate von 0,2 Prozent.

5Ganze Branchen könnten untergehen

Mit dem Lockdown müssen Gastronomien, Hotels, sowie Sport- und Kulturbetriebe schon wieder ihren Betrieb einstellen. Soforthilfen hin oder her: Für unzählige Unternehmer wird dies das Ende bedeuten.

6Alle müssen den Lockdown bezahlen

Die monströsen volkswirtschaftlichen Konsequenzen müssen von allen Bürgern irgendwie wieder reingeholt werden – über höhere Steuern und Abgaben. Noch unsere Kinder werden das spüren.

7Lockdown bringt gesundheitliche Schäden

Schon im ersten Lockdown kam es zu einem Anstieg an häuslicher Gewalt und Kindesmissbrauch. Für Sportler bedeutet diese Phase eine Schwächung des Immunsystems. Kontaktbeschränkungen können zudem erhebliche psychische Effekte haben – vor allem bei Kindern, bei denen die Langzeitschäden gar nicht absehbar sind.

Darüber hinaus ist erwiesen, dass ein sinkendes Wohlstandsniveau zu einer geringeren Lebenserwartung führt.

8Kaum Risiko für Gesunde

Wer positiv auf das Virus getestet wird und stirbt, gilt als Corona-Opfer – auch, wenn er vom Dach gestürzt ist. Die meisten Covid-Toten waren alt und chronisch krank. Das macht ihren Tod nicht besser, aber es ist eine wichtige Information, um die Schwere der Maßnahmen einzuschätzen, die alle betreffen – wie gesagt, auch gesundheitlich.

Der US-Seuchenschutzbehörde zufolge sind nur sechs Prozent der Toten in den USA ohne Vorerkrankung gewesen. Umgerechnet sind das 0,003 Prozent der Einwohner. Das Risiko, bei einem Autounfall ums Leben zu kommen, ist dort dreimal höher als das Risiko, als gesunder Mensch an Covid-19 zu sterben.

9Es gibt viel bessere Alternativen

Zehntausende Ärzte und Wissenschaftler haben die Great Barrington Declaration unterzeichnet, die besagt: Lockdowns sind der falsche Weg, um mit dem Coronavirus umzugehen.

In Deutschland fordern u. a. die Virologen Prof. Dr. Hendrik Streeck und Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit, Risikogruppen besonders zu schützen. Nicht durch „Einsperren“, sondern durch ganz bestimmte Präventionsmaßnahmen.

10Lockdown schafft Schrecken ohne Ende

Wenn die Ausbreitung des Virus immer wieder und wieder ausgebremst wird (angeblich bis irgendwann ein Impfstoff kommt), können wir uns nicht selbst immunisieren. Experten bezeichnen den Lockdown daher als „künstlichen Staudamm“.

Prof. Dr. Streeck zufolge, zeigen Hochrechnungen, dass Mumbai und New York mit keinen hohen Infektionszahlen mehr zu rechnen haben. Dort sei nämlich bereits die Herdenimmunität eingetreten. Auch in Schweden sollen die Fallzahlen sinken. Einen Lockdown hat es dort nie gegeben.