Für Linke steht alles zur Diskussion. Okay, diskutieren wir! Vorweg: Klar, genauso wenig, wie etwas sinnvoll ist, nur weil man es schon sehr lange macht, ist etwas anderes automatisch gut, weil es neu ist.

Es gibt allerdings viele Dinge, die man aus guten Gründen schon immer so gemacht hat:

1Wir trennen Sport nach Geschlechtern!

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Im Sport tauchen immer häufiger transsexuelle Sportler auf. Sogar das Internationale Olympische Komitee erlaubt, dass biologische Männer, wenn sie sich als Frauen identifizieren, am Frauensport teilnehmen.

Selbst im Falle einer Hormontherapie haben sogenannte Transfrauen aber einen viel höheren Testosteronspiegel als biologische Frauen. Deshalb räumen Transfrauen auch oft problemlos Goldmedaillen ab. Gerade um diesen unfairen Vorteil biologischer Männer den Frauen gegenüber zu verhindern, gab es im Sport immer Geschlechtertrennung.

2Wir halten auch Meinungen aus, die wir nicht teilen!

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Meinungsfreiheit bedeutet nicht nur, dass wir frei sind, eine Meinung zu haben. Wir müssen sie auch äußern dürfen. Heute werden unbequeme Meinungen in der westlichen Welt oft als „Hassrede“ gebrandmarkt. Vor allem wenn sie Einwanderungspolitik oder Genderideologie betreffen.

Wenn wir aber nur noch das sagen dürfen, was sowieso gerade Mode ist, haben wir keine Meinungsfreiheit mehr.

3Wir trennen Toiletten nach Geschlechtern!

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Der seit Jahren andauernde Unisex-Toiletten-Trend der Linken ist absurd. Geschlechterspezifische Toiletten schützen Frauen vor Übergriffen und gewähren beiden Geschlechtern Privatsphäre.

4Wir verwenden keine Gendersternchen!

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In George Orwells Roman 1984 wird ein Sozialismus beschrieben, in dem die Sprache politisch verändert wird. Mit diesem „Neusprech“ soll verhindert werden, dass freiheitliche, anti-sozialistische und andere unerwünschte Meinungen überhaupt formuliert werden können.

Sprache ist ein über viele Generationen tradierter Schatz. Sie soll praktisch, natürlich und schön sein. Gegenderte Sprache und Kataloge voll verbotener Worte stehen dem entgegen. Sprache soll es uns erleichtern, uns auszudrücken – nicht erschweren.

5Wir vergeben Stellen nach Kompetenz statt nach Geschlecht!

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Frauen in Führungspositionen sind längst keine Seltenheit mehr. Trotzdem wollen Linke durch Frauenquoten erzwingen, dass sich genauso viele Frauen wie Männer in Führungspositionen befinden. Das heißt im Klartext: Im Zweifel wird nicht mehr nach Kompetenz, sondern nach Geschlecht ausgesucht.

Das wird damit begründet, dass die Unterrepräsentation führender Frauen auf eine stillschweigende Männer-Verschwörung zurückzuführen sei, um Frauen rauszuhalten. In Wirklichkeit haben Frauen im Durchschnitt weniger Karriere-Ambitionen, bleiben für Kinder eher zu Hause und treffen einfach eine andere Berufswahl als Männer.

6Wir schätzen Privateigentum!

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Schon die Zehn Gebote schützen mit mehreren Passagen das Privateigentum. Zum Beispiel: „Du sollst nicht stehlen!“ Linke zitieren dagegen gerne den Anarchisten Pierre-Joseph Proudhon: „Eigentum ist Diebstahl.“ Dabei hat die Geschichte gezeigt, dass es ohne Privateigentum keinen echten Wohlstand gibt.

Ein Beispiel: Private landwirtschaftliche Flächen machten in der Sowjetunion nur vier Prozent aus, erzeugten aber einen erheblichen Teil der Lebensmittel. Zum Beispiel 59 Prozent aller Kartoffeln und 39 Prozent aller Eier. Kein Staatsbetrieb hat so gut funktioniert, wie die kleinen Privatgärten der sowjetischen Arbeiter.

7Wir schützen Frauen mehr als Männer!

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„Frauen und Kinder zuerst!“ Das ist Standard in der christlich-abendländischen Kultur. Die Schwächeren bekommen besonderen Schutz und werden zum Beispiel als erste von einem sinkenden Schiff gerettet. Als sie noch existierte, galt deshalb auch die Wehrpflicht nie für Frauen.

„Sie dürfen auf keinen Fall zum Dienst mit der Waffe verpflichtet werden“, sagt das Grundgesetz. Frauen sind im Krieg nämlich besonderen Gefahren ausgesetzt und haben im Durchschnitt größere Schwierigkeiten mit den körperlichen Anforderungen des Militärdienstes.

8Wir lassen die Polizei ihre Arbeit machen!

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Seit Jahren wird über „ethnisches Profiling“ diskutiert. Also die Praxis, dass Sicherheitskräfte bestimmte Menschengruppen öfter kontrollieren. Diese Strategie ist erfolgreich, weil sie den praktischen Erfahrungen der Polizisten entspricht. Das trifft nicht nur Ausländer.

Wer zum Beispiel in der Bundesrepublik wohnt und in Holland studiert, wird oft im Zug kontrolliert. Der Grund ist nicht Rassismus, sondern die Erfahrung, dass junge Deutsche im Grenzgebiet nun mal häufig Gras dabeihaben. Und wenn es die Aufgabe der Polizei sein soll, Verbrechen aufzudecken, dann kann man sich darüber nicht beschweren.

9Wir stellen unsere Familie über die Karriere!

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Heute werden Frauen geradezu gedrängt, erst eine Karriere aufzubauen und dann zwischen Ende-30 und Mitte-40 eine Familie zu gründen. Das entspricht aber nicht dem, was sich die meisten europäischen Frauen wünschen. Außerdem erhöht es deutlich die Gesundheitsrisiken für Mutter und Kind. Auch die Fruchtbarkeit sinkt in diesem Alter stark.

Deshalb müssen immer mehr Frauen auf Leihmutterschaft und „Reagenzglaskinder“ zurückgreifen. Das birgt wiederum eigene Risiken, wie die Relativierung des Mutterbegriffes und eine größere Häufigkeit von Mehrlingschwangerschaften. Letztere sind risikoreicher für die Mutter und um die Entwicklungschancen einzelner Mehrlinge zu verbessern, werden ihre Geschwister häufig im Mutterleib getötet.

10Wir sind dagegen, dass Geschwister miteinander schlafen!

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Irre genug, dass man das erklären muss. Aber im Namen von sexueller Selbstbestimmung forderten Grüne bereits eine Aufhebung des Inzestverbotes.

Inzest gilt aber nicht einfach so als moralisch verwerflich: Inzest erhöht das Risiko von schweren Behinderungen bei den daraus entstehenden Kindern enorm. Nicht gut.