Das Smartphone nur zu festen Zeiten in die Hand nehmen. Nur eine begrenzte Anzahl von Seiten für eine kurze Dauer besuchen. Whatsapp-Nachrichten nicht sofort beantworten. Einfach mal keine Serien gucken. Auf Videospiele verzichten. Pornos boykottieren – es gibt so viele Möglichkeiten, um den Medienkonsum zu reduzieren. Und diese 10 Erkenntnisse wirst du hinterher definitiv haben!

 

1Medien rauben dir Zeit und Konzentration!

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Wem gehört deine Zeit? Deine Aufmerksamkeit? Wenn morgens und abends das erste und letzte, was du machst, der Blick auf das Smartphone ist, hast du die Antwort. Auch über den Tag verteilt schaust du immer wieder drauf. Dein Daumen hat die Bewegungen perfektioniert, um die üblichen Apps zu kontrollieren. Das Ganze ist nicht bewusst, sondern automatisiert. All das sind Anzeichen, dass du versklavt und nicht mehr Herr über deine eigene Zeit bist!

2Es ist schwer, dich von ihnen zu lösen!

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Wenn du dir selbst nicht feste Grenzen setzt, wird es nicht funktionieren. Und selbst dann erkennst du an dir Verhaltensweisen, die dich sehr an eine Sucht erinnern. „Was ist schon dabei?“, „Ich könnte auch drauf verzichten, will aber nicht“ und viele weitere Gedanken kommen dir in den Sinn. In Wirklichkeit kannst du einfach nicht mehr ohne das kurzweilige Scrollen, den nie enden wollenden Newsfeed. Dabei brauchst du das Ganze eigentlich gar nicht, denn…

3Du verpasst rein gar nichts!

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Social Media-Müll, unwichtige Nachrichten, wertlose Videos… 99 % der Dinge, die du über dein Smartphone oder beim Surfen am PC siehst, sind völlig unbedeutend. Der Rest ist FlinkFeed! ?

4Es passiert nichts Neues!

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Jetzt wirst du dir vielleicht denken: „Und die Nachrichten? Wie bekomme ich denn mit, was in der Welt passiert?“ Stell dir einfach mal zwei Fragen. Erstens: Hast du wirklich das Gefühl, dass du durch deinen Nachrichtenkonsum weißt, was in der Welt passiert? Zweitens: Wann ist zum letzten Mal etwas wirklich Neues passiert?

In vielen Fällen wirst du merken, dass sich in meistens selbst in Jahrzehnten nichts verändert hat. Das, was sicht tatsächlich wandelt, kriegst du auch durch Gespräche und stark reduzierten Medienkonsum mit.

5Du wirst angenehmer für deine Mitmenschen!

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Zwischenmenschliche Beziehungen sind doch allzu oft öde geworden durch die Medien. Du kriegst über andere Leute einen Haufen Informationen, indem du ihnen einfach bei Instagram folgst. Wenn du dann mit jemandem essen gehst und dir kein interessantes Gesprächsthema einfällt, zückst du eben das Smartphone und lässt dich stimulieren. Aber weißt du was?

Das nervt! Heutzutage stichst du schon positiv hervor, wenn du mit deinem Gegenüber Augenkontakt hältst, ihm zuhörst, etwas erzählst und das Smartphone stecken lässt. Und seien wir mal ehrlich: Für alles andere hättest du auch zu Hause bleiben können.

6Du gewinnst Zeit!

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Wie sehr das stimmt, ist wirklich unglaublich! Du wirst Momente haben, in denen du dir denkst: »Ok, und was mach‘ ich jetzt mit meiner Zeit?« Dann kommst du ins Grübeln. Dir fällt auf, dass dein Alltag viel mehr von diesen Dingen bestimmt ist, als du vielleicht gedacht hast. Und wenn du noch einigermaßen bei Verstand bist, gefällt dir das nicht.

7Du nutzt die gewonnene Zeit!

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Jetzt überlegst du dir vielleicht, was du stattdessen tun kannst. Dein verstaubter Bücherstapel fällt dir wieder in den Blick. Seit wann hast du kein Buch mehr gelesen? Du kriegst Lust, Zeit mit deinen Liebsten zu verbringen. Und gibt es da nicht noch dieses Hobby, das du schon seit Jahren ausleben willst? Jetzt hast du die Zeit gewonnen, um dich darum zu kümmern!

8Du wirst ruhiger.

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Es ist nicht natürlich, dass ein Mensch ununterbrochen tausenden Reizen ausgesetzt ist. Neue Nachrichten, sechs Unterhaltungen gleichzeitig, Bilder, Musik, Videos. Wenn du einfach mal darauf verzichtest, drehen sich deine Gedanken um ganz andere Dinge. Und sie dürfen auch mal ruhen.

Anfangs kann aber auch das Gegenteil einsetzen: Viele haben durch die ständige Reizüberflutung Schwierigkeiten, Stille zu ertragen. Wenn du dieses Problem hast, musst du nicht verzweifeln. Mit Übung wirst du das los, bis du Ruhe und Stille wieder zu schätzen weißt und richtig genießen kannst!

9Du wirst aber auch wacher!

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Denn die dauernde Informationsflut ist echt ermüdend. Trotzdem schafft es dein Körper, in eine Passivität hineinzurutschen, bei der jede weitere Anstrengung sehr viel Überwindung kostet. Wenn du aber deinen Medienkonsum reduzierst, wird dein Geist aktiver. Du denkst mehr nach, aber innerlich kannst du ruhen. Das verschafft dir einen klareren Blick, macht dich gelassener und obendrein bist du nicht so schlaff wie sonst!

10Du konzentrierst dich plötzlich auf das Wesentliche!

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Moderne Medien sind vor allem ein Beruhigungsmittel, mit dem du ständig der Realität entfliehen kannst. Wichtige anstehende Entscheidungen werden weggewischt und Beziehungen vernachlässigt.

Wenn du einfach mal eine Zeit lang von diesem Mist abstinent bist, wird dich garantiert der Tatendrang packen! Und du wirst wieder Freude daran empfinden, Probleme zu lösen, anstatt sie aufzuschieben. Aber dafür brauchst du einen starken Willen. Den kriegst du wiederum nur durch selbstgewählten Verzicht!